Im Test: Native Instruments Kontrol X1

 
Im Test: Native Instruments Kontrol X1

Der Native Instruments Kontrol X1 ist nun seit gut einem halben Jahr verfügbar. Wobei verfügbar etwas übertrieben ist. So konnte Native Instruments aufgrund der hohen Nachfrage nicht die gewünschten Stückzahlen liefern und viele unserer Kunden mussten leider mehrere Wochen auf ihren Kontrol X1 warten. Mittlerweile hat sich die Lage aber glücklicherweise entspannt, sodass wir genügend der Traktor Controller auf Lager haben und euren Bestellungen(bis auf weiteres) sofort nachkommen können.

Innerhalb kürzester Zeit hat sich der Kontrol X1 also zu einem der beliebtesten Traktor-Controllern gemausert. Nicht verwunderlich, so betrieb Native Instruments gerade in der Anfangszeit intensives Marketing mit so einigen bekannten DJs auf YouTube und Co.

Ich habe den Kontrol X1 nun seit einem halben Jahr im Einsatz. Genug Zeit, um beurteilen zu können, ob der Kontrol X1 dem großen Marketinghype gerecht werden kann.

Features

  • vom Traktor-Team konzipiert für optimale Integration mit der Traktor-Software
  • sofortige Erkennung durch Traktor via Plug ‘n’ Play, kein Setup erforderlich
  • hochwertige, besonders präzise Buttons und Drehregler
  • Softwaregesteuerte Hintergrundbeleuchtung der Buttons zur visuellen Kontrolle
  • leichtes, robustes Gehäuse, portabel und schlank für die Positionierung neben einem Club-Mixer
  • intuitive Loop- und Cue-Steuerungsfunktion
  • acht Drehregler für gleichzeitiges Ansteuern aller Effektparameter auf beiden Decks
  • Push-Button-Regler zum schnellen Browsen und Laden von Tracks in beide Decks
  • erweiterbar: Anschluss zweier X1-Controller für die Steuerung von vier Decks möglich
  • kompatibel: Enthält Templates für die Steuerung anderer DJ- und Performance-Software
  • Stromversorgung über USB 2.0, 5V 500mA, kein weiterer Stromanschluss oder Batterien nötig
  • 30 Buttons, 4 Push-Button-Regler und 8 Drehregler

Lieferumfang

Der Kontrol X1 kommt in einem schicken, kleinen Karton zu euch. Die Vorderseite wurde raffiniert gelöst: so lässt sie sich aufklappen und gibt Infos über mögliche Setup-Varianten, in die der X1 eingebunden werden kann und erklärt anhand einer originalgroßen Abbildung die einzelnen Sektionen des Kontrol X1.

Den Karton geöffnet, kommt sicher verpackt der Controller, ein USB-Kabel, die Treiber-CD mit Traktor-LE und Kore Selection, der Quick Start Guide und ein ausführliches Benutzerhandbuch zum Vorschein. Schön, dass Native Instruments obendrein noch eine Schablone mit Serato-Mapping mitliefert, bei der die Möglichkeit besteht, die Rückseite mit einem eigenen Mapping zu beschriften.

Der erste haptische Eindruck

Wie man schon auf den ersten Bildern Ende 2009 erkennen konnte, wurde der Kontrol X1 optisch an Maschine angelehnt. Das komplette Gehäuse besteht aus Plastik. Um dem Controller jedoch eine höhere Wertigkeit zu verschaffen, wurde, wie auch schon bei Maschine, eine dünne Topplatte aus Metall aufgeklebt. Das macht tatsächlich was her, auch wenn sich Native Instruments da wohl eher einem Design-Trick bedient, der das ansonsten gut gefertigte Plastikgehäuse wertiger erscheinen lassen soll, als es eigentlich ist.

Anschließen und loslegen

Um den Kontrol X1 richtig nutzen zu können, muss der passende Treiber auf eurem System installiert sein. Dies kann entweder von der beiliegenden CD aus passieren oder über das Traktor Update Center. Ich empfehle euch, es über das Update Center zu installieren, da hier sichergestellt ist, dass ihr auch die neuste Version installiert. Solltet ihr bis dato noch kein Traktor auf eurem PC installiert haben, einfach Traktor von CD installieren oder euch von der Native Instuments-Website die aktuellste Demo-Version runterladen. Diese lässt sich auch als LE- und Pro-Version aktivieren. Standardmäßig werden bei Neuinstallation sowohl der X1-Treiber als auch die Treiber für die Native Instruments DJ-Soundkarten mitinstalliert.

Den Kontrol X1 an einen USB-Port angesteckt, fällt zuerst die Nightrider-artige Begrüßung der LED-Beleuchtung auf: “Kitt, bitte kommen”. Okay, Traktor hat den Kontrol X1 problemlos erkannt und fragt, ob eure Standardeffekteinstellungen für den Kontrol X1 übernommen werden sollen. “Yes” gedrückt und los geht’s. Weitere Einstellungen sind (erstmal) nicht nötig. So wünscht man sich “Plug & Play”-Hardware. Hier spielt Native Instruments natürlich den Trumpf aus, dass Hard- und Software aus einem Haus kommen.

Endlich geht’s ans Kontrollieren. Hier drücken, da drehen: Ihr kennt das ja, wenn man ein Gerät das erste Mal auspackt, dann will man irgendwie alles auf einmal drücken.

Mir fiel sofort auf: Die Effektpotis haben eine für meine Finger sehr griffige Form und einen guten Einrastpunkt. Einen ebenso so tollen Eindruck machen die Buttons, die zwar allesamt recht klein geraten sind, aber dank der adäquaten Abstände selten verfehlt werden und einen ausgezeichneten Druckpunkt besitzen.

In der Höhe misst der Kontrol X1Kontrol X1Kontrol X1 Transporttasche Abhilfe geschafft werden.

Das Layout und Standardmapping

Der Controller wurde horizontal in Deck A/Effekt1 und DeckB/Effekt2 aufgeteilt. Mit einer Controllereinheit lassen sich also jeweils zwei Decks und Effekte kontrollieren. Um vier Decks zu steuern, ist ein weiterer Controller nötig, der dann auch nativ auf Deck C und D sowie Effekt 3 und 4 gemapped wird.

Am unteren Ende des Controllers befindet sich die Transportsektion mit den üblichen Verdächtigungen Play, Sync, Cue, Cup, Loop In- und Out-Tasten sowie zwei Tasten, um im Beatgrid pro Tastendruck einen Schlag zurück oder vor zu wandern. Diese Sektion lässt sich mit der Hotcue-Taste umschalten, um Cue- und Loop-Punkte zu setzen und abzurufen. Das Arbeiten mit den Hot Cue-Tasten macht wirklich Spaß, sie reagieren nahezu Latenzfrei und ermöglichen wilde live Remixe. Mit der Shift-Taste lassen sich die unter den Tasten aufgedruckten Funktionen ausüben. So kann bspw. über die Beat-Tasten das Tempo kurz erhöht oder abgesenkt werden(Pitchband). Eine Funktion, die normalerweise ein Jog Wheel übernimmt und bei dem ein oder anderen, der ausschließlich mit dem Controller und nicht mit Timecode arbeiten will, möglicherweise etwas Eingewöhnung bedarf.

Die LEDs unter den Tasten geben optisches Feedback über den Zustand der Taste. Beispielsweise, ob gerade in einem Deck ein Track gespielt wird, welche Tasten mit Hot Cues belegt sind oder ob Effekt 1 und Effekt 2 angeschaltet sind. Die Helligkeit lässt sich stufenlos über Traktor einstellen. Zur besseren Lesbarkeit der Tasten lässt sich eine LED-Hintergrundbeleuchtung bis zu 50 Prozent der maximalen Helligkeit zuschalten.

Über der Transportsektion befinden sich zwei Loop-Push Encoder, mit der ihr die Autoloop-Größe einstellen könnt und per Druck auf den Encoder einen Loop setzt bzw. auflöst. Die Push-Funktion zum Setzen bzw. Auflösen eines Loops hat sich jedoch schon das ein oder andere Mal als kritisch erwiesen. Da ich beim Auflegen ganz gern Buttons und Push Encoder etwas stärker drücke, passiert mir schon mal des Öfteren, dass ich beim Drücken des Loop-Encoders versehentlich gleichzeitig schiebe und somit die Loop-Länge verstelle, was sich beim erneuten Setzen eines Loops als Problem erweist, da ich noch in der Annahme bin, die alte Loop-Länge ausgewählt zu haben. Per gedrückter Shift-Taste können Loops gespeicherte Loops aktiviert werden, sodass ein Track von selbst in einen Loop läuft. Zudem können Loops bei gedrückter Shift-Taste verschoben werden.

Die Shift-Taste kann übrigens so eingestellt werden, dass sie permanent gedrückt werden muss(Hold) oder mit jeweils einem Tastendruck an und ausgeschalten wird(Toggle). Dies gilt auch für die Hotcue-Sektion.

Zwei Weitere Push-Encoder werden zum durchsuchen eurer Trackliste genutzt und anschließend durch Drücken des Encoders wird der ausgewählte Track in das jeweilige Deck geladen. Auch hier kommt wieder die Shift-Taste zum Einsatz, welche beim Drehen des Push-Encoders zum Suchen im Track genutzt wird und euch per Druck die Trackliste auf Fenstergrößte erweitert.

Einige Nutzer des Kontrol X1 bemängeln, dass man im Dunkeln Loop- und Track-Encoder nicht auseinanderhalten könne und ab und an zum falschen greift. Was, wenn nicht die Einstellung aktiviert wurde, dass Traktor einen Track nur ein gestopptes Deck lädt, zur Folge haben kann, dass ihr ihr versehentlich euer Set unterbrecht. Wer dies befürchtet, sollte diese Funktion unbedingt aktivieren.

Die Effekteinheit lässt sich sowohl im Chained- als auch im Advandced-Modus sehr gut steuern. Der oberste Poti dient im Chained-Modus als Master-Dry/Wet-Regler, die unteren drei als Dry/Wet-Regler für den jeweiligen Effekt. Mit den nebenstehenden Tasten werden die Effekte an und aus geschalten. Im Advanced Modus steuern die drei unteren Potis die Parameter des Effekts, der oberste dient wieder als Dry/Wet-Regler. Um einen Effekt auszuwählen, muss die Shift-Taste und die jeweilige Taste neben dem entsprechenden Effektpoti immer wieder gedrückt werden, bis der gewünschte Effekt in Traktor angezeigt wird.

Zu guter Letzt kann der Kontrol X1 beim gleichzeitigen Drücken von Shift und Hotcue in den MIDI-Modus versetzt werden, sodass er herkömmliche MIDI-Daten sendet und bspw. eine Software wie Serato Scratch Live steuern kann. In Traktor arbeitet der Kontrol X1 mit dem Native Hardware Library-Protokoll (NHL), welches bis zu 500 Steps, gegenüber den 128 bei MIDI möglichen, erlaubt und somit das präzise Arbeiten des Kontrol X1 unter Traktor erklärt.

Das Standardmapping lässt sich natürlich völlig frei modifizieren. Für die Native Instruments-eigenen Controller ist dies mit dem Controller Editor möglich.

Im Vergleich

Als reine Deck- und Effektcontroller befinden sich derzeit nur die Allen & Heath-Modelle Xone 1D und Xone 2D(mit 10-Kanal Interface) am Markt. Der Kontrol X1 ist vom Layout her grundlegend anders aufgebaut, denn die Xones verfügen über Fader(zum Steuern der Effekte) und ein Vier-Wege-Jog Wheel. Der X1 ist vom Layout absolut an Traktor angepasst bzw. an die Vorstellungen von Native, wie man Traktor steuern sollte. Die Xones lassen hingegen in ihrem Layout möglicherweise mehr Spielraum für eigene Kreativität, da bspw. keine Tasten beschriftet sind und sie prinzipiell nicht Traktor-typisch aufgebaut wurden. Der Kontrol X1 verfügt allerdings über wesentlich bessere Tasten, um Cue-Punkte abzurufen und live zu remixen.

Wer nur einen Cue- und Loop-Controller sucht und keine Effektsteuerung benötigt, der ist möglicherweise mit dem Novation Dicer gut beraten. Diesen Controller wird euch mein Kollege Paul demnächst in einem Testbericht vorstellen.

Im November soll der Reloop Contour dem Kontrol X1 Konkurrenz bescheren. Bis zu vier Decks lassen dich dabei mit nur einem Controller bedienen. Zudem kommt der Contour mit dem vom Digital Jockey 2 bekannten touchsensitiven Jog Wheel und wahlweise auch mit 10-Kanal Audio Interface. Features, die der ein oder andere möglicherweise beim X1 misst.

Pro/Contra

Positiv

  • äußerst geringe Latenzen (Native Hardware Library-Protokoll)
  • Tasten und Potis
  • Plug & Play
  • durchdachtes Standardmapping
  • Verarbeitung
  • durch zweiten Controller auf vier Decks und Effekte erweiterbar

Negativ

  • Loop- und Track-Encoder lassen sich im dunklen schwer unterscheiden
  • beim deaktivieren eines Loops über den Loop-Encoder verschiebt sich bei mir manchmal die ausgewählte Loop-Größe

Fazit

Der Kontrol X1 ist nicht ohne Grund einer der beliebtesten Traktor-Controller zur Zeit. Verarbeitung und Layout stehen in einem guten Verhältnis zu dem Preis von 189 €. Besonders die geringen Latenzen und die gummierten Tasten wissen zu begeistern. Das der Kontrol X1 kein Jog Wheel besitzt ist nur logisch, schließlich wurde er als Ergänzung für Traktor Scratch Pro entwickelt.

Aber auch ohne Timecode-Medien macht der Kontrol X1 eine sehr gute Figur und lässt euch, richtig gesetzte Beatgrids vorausgesetzt, Traktor durchdacht und schnell kontrollieren.

Artikelinformationen

Kommentare


Sascha schrieb am 16.08.2011, 8:59

Moin, ich hab da mal ne dumme Frage:
So überflüssig wie das sein mag, aber kann ich zwei MIDI Controller an einen Laptop anschließen und gleichzeitig nutzen?

Sprich ich habe zum Beispiel das Reloop Digital Jockey 3 UND Traktor X1 am Laptop auf dem Traktor Pro 2 läuft angeschlossen - funktioniert das?

Danke und Grüße, Sascha

Dennis schrieb am 22.08.2011, 7:23

Hey, guter Test!
Hab da allerdings mal ne Frage:
Habe vor, mir einen 2Kanal-Mixer und zwei X1 zu holen. Ich weiß, dass man mit einem zwei Decks steuern kann, ich finde es aber angenehmer, konventionell links und rechts für Deck A bzw B Controller stehen zu haben.
Jetzt meine Frage: Gibt es von NI schon eine Möglichkeit, ohne ummappen so zu agieren wie ich es geschrieben hab, oder muss ich die Controller selber auf meine Bedürfnisse ummappen?
Wie gesgat, an sich möchte ich nichts ändern, außer, dass ich eben mit der “linken” Seite vom 1. X1 Deck A steuer, und mit der “rechten” Seite vom 2. X1 Deck B steuer.

Ich hoffe, du kannst mir weiterhelfen smile
Viele Grüße, Dennis

Daniel

Daniel schrieb am 29.08.2011, 11:27

Hey Dennis, von Haus aus kann der X1 zur Effektsteuerung oder zur Sample Deck-Steuerung genutzt werden. Du kannst den X1 aber relativ einfach über den Controller Editor an deine Bedürfnisse anpassen. Wobei ich dir erstmal raten würde, nur einen X1 zu kaufen und zu schauen, ob du nicht mit der Standardbelegung von Deck A und B auf einem Controller klar kommst. Man braucht nur eine kurze Einwanderungsphase und kommt dann meines Erachtens super damit klar.

Daniel

Daniel schrieb am 29.08.2011, 11:30

@ Sascha: Ja, du kannst mehrere Controller gleichzeitig und ohne Probleme in Traktor nutzen. Sogar gleiche Controller (z.B. zwei Jockey 3) lassen sich gleichzeitig nutzen und separat mappen. Traktor kann die Befehle von gleichen Geräte unterscheiden.

Danny schrieb am 09.09.2011, 23:29

Guten morgen alle samt.
Also, ersteinmal vorweg, ich bin absoluter newbee in sachen mixing ect. Ich hatte eigentlich vor mir nen dj controller mit jogweels zu holen, aber da ich nicht weiß ob man beim “mixing” unbedingt “scratchen” muss, dachte ich da auch eher an den x1, weil man damit ja auch 2 decks steuern kann.
Was kann ich tuen um nen absoluten fehlkauf zu vermeiden?! bitte um antwort.
Danke schonmal

Daniel

Daniel schrieb am 12.09.2011, 10:28

Hey Danny, einen Fehlkauf riskierst du bei uns sowieso nicht, denn du hast ein 1-monatiges Rückgaberecht.

Als Alternative zum X1 bietet sich der Reloop Contour an. Da der Contour ein Jog Wheel besitzt, müsstest du auch keine Angst haben, aufs Scratchen zu verzichten. Contour gibt es mit 10-Kanal Audio Interface(http://www.elevator.de/reloop-contour-interface-edition.html) und als reine Controller Edition(http://www.elevator.de/reloop-contour-controller-edition.html).

Sascha schrieb am 12.09.2011, 10:38

Ebenfalls @ Danny:

Ich kann diesen Kontroller nur Empfehlen, aber meiner Meinung nach eher als Zusatz, denn es ist halt keine Mixer Sektion dabei, also entweder hast du dafür einen andere Lösung oder ich würde schon als Newbee einen anderen Mixer (zum Beispiel das Reloop Jockey 2) empfehlen…

Falls du dich aber doch für diesen Kontoller entscheidest: SCHNELL - bis zum 30.9.2011 gibt Traktor Pro 2 als Download gratis dazu!

Viele Grüße und viel Spaß wink

Daniel

Daniel schrieb am 12.09.2011, 10:43

Stimmt Sascha, das hatte ich ganz vergessen zu erwähnen bzw. ging davon aus, dass Danny das schon wüsste: Bei Modular Deck Controllern wie dem Native Instruments Kontrol X1 oder dem Reloop Contour benötigst du noch einen Mixer und mindestens ein 2-Kanal Audio Interface.

Als Einsteiger könnte daher ein All In One Gerät tatsächlich besser sein. Den Digital Jockey 2 gibt’s derzeit in der Master Edition mit Kopfhörer und Tasche für 399 €. Kein schlechtes Angebot, wie ich finde: http://www.elevator.de/reloop-digital-jockey-2-me-aktion.html

Danny schrieb am 12.09.2011, 14:58

Danke für die schnellen und präziesen antworten!
Also, habe nur nen “powermischer mit drehreglern”
keinen mit cross und linefadern. Mir klinke xlr und chinchbuxen. Ich lass mir einfach mal durch den kopf gehen was ich ausgeben kann.
Ausserdem nehme ich vielleicht dann dochmal ca. 2 stunden autofahrt auf mich und komme dann im store vorbei, denke das ist besser mit ausprobieren…ausserdem bekomme ich bei euch ja dann auch prof. unterstüzung..muss mich halt mal durchringen….
Danke für die antworten und bis bald mal..^^
lg Danny

Tatjana Leuenberger schrieb am 29.09.2011, 11:19

Hallo liebes Elevator-Team
Jetzt habe ich auch mal eine Frage an euch. Ich habe mir den Traktor X1 gekauft. Im Lieferumfang gibt es auch gleich die neue Traktor Pro 2 Software. Nun meine zwei Fragen an euch.
Erstens: Kann ich die neue Software auf mein Compi laden, ohne dass meine bereits bestehenden Musikortner, verschoben oder gar gelöscht werden?
Zweitens: ich bekomme ja nur die Software für Traktor Pro 2. Muss ich dann auch das neue Interface dazu kaufen. Oder ist die Software kompatibel mit dem vorgänger Interface (Traktor Scratch Pro). Macht es überhaupt Sinn, wenn ich das vorgänger Interface beibehalte, die neue Software auf meinen Compi zu laden?
Vielen lieben Dank für eure Antworten
Tatj

Daniel

Daniel schrieb am 29.09.2011, 16:49

Hallo Tatjana, gelöscht wird bei der Installation von Traktor Pro 2 nichts. Traktor greif nur auf bestehende Ordner-Strukturen zurück, verwaltet diese aber nicht selbst (wie es beispielsweise iTunes tut). Du wirst nach Installation gefragt, ob du deine bestehende Bibliothek übernehmen möchtest.

Traktor Scratch Pro 2 funktioniert mit den Native Instruments Interfaces Audio 4/6/8/10. Also ja, TSP2 ist kompatibel mit den älteren Native Instruments Interfaces. ABER: Dem Kontrol X1 liegt bis Ende September 2011 Traktor Pro 2 bei, nicht Traktor Scratch Pro 2. Traktor Pro 2 kannst du nicht mit Timecode-Medien steuern, nur Traktor Scratch Pro 2.

Tatjana Leuenberger schrieb am 29.09.2011, 17:18

Danke Daniel für die tolle und prompte Antwort!

Philipp schrieb am 30.05.2012, 9:10

Hallöchen.

Ich überlege, ob ich mir den X1 kaufe. Ich habe mir nämlich im Februar den S2 gekauft, würde nun aber gern 4 Decks steuern. Würde das so funktionieren, wie ich mir das vorstelle und vor allem, kann ich beide Controller parallel nutzen?

Grüße

Fabio schrieb am 16.10.2012, 0:49

Hallo ...
kurze frage ... kann ich das Interface von Reloop spin 2+ zwischen X1 und mixer setzen? oder muss ichmir nen neues interface kaufen?

Fabio schrieb am 16.10.2012, 0:53

Ach und ist die Traktor Software beim Kauf dabei? 

lg

Alex

Alex schrieb am 16.10.2012, 7:58

Hi Fabio,

im Lieferumfang zum X1 ist eine Traktor 2.5 Vollversion enthalten (entweder inform eines Downloadlinks oder einer beliegende CD). Es kursieren im Internet einige Videos, in denen das Spin-Interface dazu genutzt wird, um mittels Timecode die Traktor-Software anzusteuern - das scheint auf den ersten Blick sogar zu funktionieren, ich habe damit aber keine Erfahrung sammeln können, daher alle Angaben ohne Gewähr wink

Wis schrieb am 23.10.2012, 11:35

Hallo Elevator Team,
ich will mir einen x1 kaufen und habe daher die Frage ob ich meinen x1 controller an meinen nox606 mixer mit normalen cinch steckern anschließen kann .


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