Bevor ich euch heute den Nachfolger des Pioneer CDJ-800 vorstelle, möchte ich mich kurz vorstellen: Ich heiße Daniel und arbeite hier beim Elevator in der IT-Abteilung. Mit meinen Kollegen sorge ich dafür, dass im Webshop und im Blog aus technischer Sicht alles rund läuft. Dadurch, dass ich selbst mit CD-Playern auflege, hatte ich natürlich großes Interesse an einem Test des Pioneer CDJ-850. Schließlich wird er von Pioneer als DAS Laufwerk für den Heimgebrauch angepriesen.
Mit einigen Bildauschnitten des CDJ-850 auf Pioneers Facebook-Fanseite, wurde bereits im Vorfeld eine gewisse Spannung aufgebaut, die mit der eigentlichen Ankündung, vor allem durch die technischen Daten, sicherlich noch erhöht wurde. Obwohl das Aussehen des CDJ-850 dem CDJ-800MK2 sehr ähnlich ist , hat sich bei den Ausstattungsmerkmalen so einiges getan. Die ähneln nämlich denen der Pioneer Top-Modelle CDJ-900 und CDJ-2000, bei zugleich einem Preis von unter 900€.
Technische Daten:- Auto Beat Loop Funktion
- einsetzbar als MIDI-Controller für DJ-Software
- Tracks können per Tastendruck Taglisten hinzugefügt werden
- großer Bildschirm für visuelle Informationen
- CD-Slot In Laufwerk
- kompatible Medien: Musik-CDs, CD-R/RW
- unterstützt : MP3, AAC, WAV und AIFF
- USB-Anschluss für USB-Speichergeräte (Flashspeicher, Festplatten usw.)
- Frequenzbereich: 4 Hz – 20 kHz
- Rauschabstand: 115 dB oder höher
- Audioausgänge: AUDIO OUT (Cinch)
- Gewicht: 3,3 kg
- Maße: 305 × 364,4 × 105,5 mm
- Inkl. Musikmanagement-Software rekordbox
Lieferumfang
Im Lieferumfang enthalten sind Stromkabel, Faderstartkabel und die Bedienungsanleitung. Außerdem liefert Pioneer noch die von MixVibes entwickelte Musikmanagement-Software rekordbox mit.
Der erste Eindruck
Auf den ersten Blick scheint sich nicht viel gegenüber dem CDJ-800MK2 geändert zu haben. Die Farbe ist weiterhin ein mattes Silber. Das Jog Wheel entspricht der gleichen Größe und wirkt weiterhin stabil. Die Form des Gehäuses ist optisch an den CDJ-2000 angelehnt und wirkt dadurch weniger wuchtig als der Vorgänger.
Da das Gehäuse komplett aus Plastik gefertigt ist, gibt es bei stärkerem Druck leider leicht nach. Das sollte meiner Meinung nach jedoch nicht vom Kauf abhalten, da es sonst ein sehr stabiles Gerät ist. Stabil und robust muss aber nicht heißen, dass das Gerät sehr schwer ist. Ganz im Gegenteil, mit seinen 3,3 kg könnt ihr leicht zwei davon unter die Arme klemmen und sie mit zu eurem Auftritt transportieren.
Der CDJ-850 im Detail
Das Jog Wheel
Zuerst springt einem das große Jog Wheel in die Augen, das von der Technologie fast identisch mit dem des CDJ-2000 ist - einzig die Stärke des Jog Wheels kann nicht eingestellt werden. Wie von Pioneer gewohnt, ist das Jog Wheel sehr empfindlich, wodurch das Setzen von Cue Punkten sehr präzise erfolgen kann. Desweiteren gefällt mir die LED-Anzeige in der Mitte des Jog Wheels, mit der die aktuelle Position des Liedes und der virtuelle Cue-Point grafisch dargestellt werden.
Auch hier könnt ihr zwischen zwei verschiedenen Modi wählen. Der VINYL Mode erlaubt durch Drücken des Jog Wheels die Wiedergabe zu stoppen und durch Drehen wird der Track in die entsprechende Richtung gedreht. Der zweite Modus ist der CDJ-Mode: Hier könnt ihr nur durch Drehen am äußeren Rand des Jog Wheels die Geschwindigtkeit des Tracks verändern. Scratchen ist in diesem Modus nicht möglich.
Ich persönlich finde den VINYL Mode als dauerhaftem Mode nicht sehr praktisch, da ich lieber das komplett Jog Wheel zum pitschen nutzen möchte und nur zum Scratchen den Mode wechsle.
Über dem "VINYL"-Button befindet sich übrigens noch ein Drehregler, mit dem ihr die Start-/Stop-Geschwindigkeit eines Tracks im Vinyl Mode ändern könnt.
Display
Neben den bekannten Funktionen wie Titel, Interpret oder BPM-Anzeige, wurden dem Display ein Paar neue Funktionen spendiert. Unbedingt erwähnt werden sollte hier die nützliche Ergänzung einer Wave-Anzeige.
Neben dem Display könnt ihr die verschiedenen Quellen auswählen. Zur Wahl stehen PC, USB und Disc.
Buttons über dem Display
Über dem Display befinden sich vier Knöpfe, die auch beim CDJ-2000 wieder zu finden sind:
"BROWSE" ermöglicht euch, die Ordnerstruktur eines USB-Speichergerätes aufzurufen.
Eine neue Funktion bietet der "TAG LIST"-Button. Durch betätigen dieses Buttons seht ihr eine Liste mit den von euch hinzugefügten Tracks. Diese Funktion steht jedoch nur zur Verfügung, wenn ein USB-Speichergerät als Quelle ausgewählt wurde. Sucht euch dazu einfach einen Track aus der Liste aus und betätigt anschließend den Button "Tag Track/Remove" (der sich über dem "Select Push"-Encoder befindet), um den entsprechenden Track hinzuzufügen. Durch kurzes Aufblinken des Titels wird bestätigt, dass der Track erfolgreich hinzugefügt wurde. Dies ist eine hervorragende Funktion, da ihr so zehn, 20 oder mehr Tracks im Voraus Planen könnt und euch schnell und unkompliziert Setlisten erstellen kannst. Was unbedingt zu beachten ist: Die Tag List ist nur ein Zwischenspeicher und wird nach entfernen des USB-Speichermediums gelöscht. Um Tracks dauerhaft zu speichern, ist es nötig die Tag List in eine Playlist umwandeln. Es können jedoch nur Tracks in eine Playlist umgewandelt werden, die mit rekordbox verwaltet werden. Um eine Taglist in eine Playlist umzuwandeln, drückst ihr auf "MENU (UTILITY)" und wählt dann Create Playlist. Jetzt findet ihr im entsprechenden Ordnerverzeichnis den Ordner "Playlist", wo ihr eine Paylist mit den Namen der Taglist findet.
Gleich neben dem "TAG-LIST"-Button befindet sich der "INFO"-Button. Hiermit könnt ihr Informationen des aktuell geladenen Tracks aufrufen.
Der letzte der vier Button ist der "MENU"-Button, welcher euch selbstbeschreibend ins Menü des Players leitet.
Zappen durch die Ordnerstruktur
Das "Durchforsten" der einzelnen Tracks ist nun viel einfacher gelöst: Durch Drehen und Drücken des "Select Push"-Encoders, kann ein Track ausgewählt werden. Dies war beim CDJ-800MK2 durch mühsames Drücken des "Track Search"-Buttons mitunter ein sehr nerviges Prozedere. Dank der "Back"-Taste über dem "Select Push"-Encoder könnt ihr blitzschnell aus dem Verzeichnis zurückkehren und eure Suche an anderer Stelle fortzusetzen. Bei einer gut durchdachten Struktur auf einem Massen-Speichergerät wie MP3-CDs oder USB-Sticks, könnt ihr so sehr komfortabel Ordner durchsuchen, um das gewünschte Lied zu finden.
Pitchfader
Wie von Pioneer DJ CD-Playern zu erwarten war, sind die Pitchfader gut verarbeitet. Das Beatmatchen verläuft hervorragend und verspricht ein schnelles einpegeln der gewünschten Geschwindigkeit. Der maximale Pitchbereich liegt bei minimum +/-6% in 0,02er Schritten und maximum bei +/-16% in 0,5er Prozentschritten.
USB-Steckplatz
In der oberen linken Ecke ist nun ein USB-Steckplatz zu finden, der euch ermöglicht USB-Speichergeräte wie USB-Sticks oder externe Festplatten anzuschließen. Das klappt hervorragend, denn nach kurzer Ladezeit werden die Tracks auf dem großem Bildschirm angezeigt und können problemlos wiedergeben werden. Dank der mitgelieferten Musikmanagement-Software rekordbox könnt ihr Tracks analysieren lassen und sie nach deinen Wünschen strukturieren. Dazu möchte ich aber gerne jetzt noch detailierter eingehen.
Der CDJ-850 als MIDI-Controller mit integriertem Audio-Interface
Der CDJ-850 lässt sich auch als MIDI-Controller mit integriertem Audio-Interface in Traktor oder anderen DJ-Software genutzt werden. Dazu über die "PC"-Taste links nebem dem Display in den MIDI-Modus schalten. Leider ist der CDJ-850 noch nicht nativ in Traktor eingebunden. Das heißt, weder der HID-Support noch das Mapping ist derzeit in der Software selbst vorhanden. Auch von Pioneer gibt es derzeit noch kein offizielles Mapping. Bevor ihr den CDJ-850 in Traktor oder einer DJ-Software nutzen könnt, müsst ihr zunächst den aktueller Treiber bei Pioneer Japan runterladen. Leider konnte ich bisher in keinem Forum ein MIDI-Mapping finden, sodass derzeit nur das Selbstanlernen des Players übrig bleibt.
Bedienung Rekordbox
Die mitgelieferte Musikmanagement-Software rekordbox ermöglicht euch die Analyse von Tracks, wodurch die Ladezeit der Informationen verringert wird. Darüber hinaus lassen sich bis zu drei CUE-Punkte pro Track setzen, die mit der "CUE/LOOP CALL"-Taste am CDJ-850 aufrufen lassen.
Nach weniger als einer Minute war die Installation auch schon beendet und nach Eingabe des License-Keys konnte ich mit dem Archivieren meiner Musiksammlung beginnen. Das Importieren meiner Musik funktionierte hervorragend. Nachdem all meine Musik in der Collection zu sehen war, konnte ich sie auch schon auf meinem USB-Stick abspeichern. Ich kann jedem raten, die Software zu nutzen, da so ein viel besserer Überblick über deine Playlisten gewährleistet wird.
Auf PRODJNET könnt ihr euch rekordbox übrigens kostenlos herunterladen.
Pro
- großes, sehr genaues Jog Wheel
- mitgelieferte Musik-management-Software rekordbox erleichtert das Archivieren der Lieder
- unkompliziertes Planen von Tracks durch Tag List Funktion
- schnelles finden der Tracks durch den "Select Push"-Button
- USB-Steckplatz
- sehr leicht (Gewicht von 3,3 kg)
Contra
- teurer als der Vorgänger CDJ-800MK2
- kein nativer Support von Traktor
- keine Effekte
- kein Pro DJ Link für Multiplay aus einer einzigen Quelle
- Ladezeit der Wave-Anzeige ohne vorherige Analyse mit rekordbox
Fazit
Der Pioneer CDJ-850 kann in fast allen Disziplinen überzeugen und eignet sich hervoragend für DJs, die oft in Clubs auflegen und auch Daheim die gewohne Pioneer Umgebung mit einem großen Jog Wheel vorfinden wollen. Kein Wunder, bei einem Preis von knapp 900€ sollte sich ein DJ CD-Player auch keine groben Patzer erlauben. Einzig die MIDI-Funktionalität ist noch nicht wirklich komfortabel umgesetzt, da schlicht und ergreifend der HID-Support bzw. das passende Traktor-Mapping fehlt. Hier bietet Pioneer hoffentlich bald die nötigen Downloads an.
Auch für Clubs könnte der CDJ-850 ein interessante Alternative zu CDJ-900 oder CDJ-2000 sein. Wir werden demnächst eine Vergleichstabelle mit den aktuellen Pioneer Tabletop Playern veröffentlichen, die alle wichtigen Features auflistet und vergleicht.
Einsteiger sollten aus preislichen Gründen wohl eher zum Pioneer CDJ-350 oder zur Reloop RMP-Serie greifen, die für weitaus weniger Geld eine recht ähnliche Ausstatung bieten.
Pioneer CDJ-850
- Full Scratch Jog Wheel
- rekordbox Unterstützung
- Auto Beat Loop-Funktion
Kategorie: Produkttests Digital Mixing
Tags: traktor, midi-controller, dj controller, pioneer, dj cd-player, cdj-850, rekordbox
Kommentare: 24
Kommentare
Daniel schrieb am 11.11.2010, 19:47
@ Tom: Eine Vergleichstabelle ist in Arbeit. Ich denke, wir haben den Beitrag nächste Woche online!
Tom schrieb am 11.11.2010, 19:56
Astrein!!
Und dann noch ein Special Offer für Weihnachten! ![]()
Bin gespannt!
DJ Verzeichnis schrieb am 12.11.2010, 18:33
Wo kann man die Dinger testen?
gm schrieb am 13.11.2010, 12:21
Z.B. im Elevator-Shop in Münster
Christian schrieb am 16.11.2010, 0:02
Also Testen werde ich den PIONEER CDJ-850 aufjedenfall. Einen Termin wann das sein wird, gibt es auch schon. Ende des Monats werde ich wieder in Münster sein und mir mein eigenes Bild machen. Dieser Testbericht reizt mich schon dem 850er zu kaufen, allerdings bin ich ein großer Fan meiner Schallplatten und möchte diese nicht verstauben lassen. 899 Euro finde ich für einen guten Pioneer angemessen. Hoffentlich enttäuscht mich mein Besuch in Münster nicht.
LHANNES schrieb am 17.11.2010, 13:38
Hi zusammen!
Meine Frage hat zwar nicht direkt etwas mit dem CDJ 850 zu tun, aber geht dennoch in die Richtung der neuen CDJ Reihe…
Würdet Ihr eher den Kauf des etabliertern CDJ 1000 MK3, oder eher den KAuf des neuen CDJ 900 empfehlen??
Über Feedback/ kurzen Erfahrungsbericht wär ich dankbar!!
Greetz aus Köln
Daniel schrieb am 18.11.2010, 10:22
@LHANNES:
Der CDJ-900 hat meines Erachtens schon einige Vorteile auf der Featureseite gegenüber dem CDJ-1000 MKIII, zumal du den CDJ-1000 eh nur noch als Restposten oder gebraucht bekommst. Einige Vorteile, die mir spontan einfallen:
- Push Encoder zur Songauswahl
- quantized Beat Loops
- kompatibel mit rekordbox
Ausführliche Infos zum Pioneer CDJ-900 findest du hier: http://www.elevator.de/shop_content.php/coID/14050/Pioneer_CDJ-900_und_CDJ-2000
Simon schrieb am 25.11.2010, 17:25
Ganz kurz zu meiner persönlichen Meinung auf die Frage ob 1000 MK3 oder 900.
Ich bin selbst aktiv als DJ unterwegs und spiele des öfteren auch in einem Club in der Region, in dem sich 900er von Pioneer befinden.
Bei den Dingern finde ich, ist die Ladezeit arg lange, es gibt keine Wave-Anzeige (wie z.B. bei den 1000 MK3) und für 1200 Euro das eines dieser Geräte neu kostet kann man durchaus 2 in sehr gutem Zustand befindliche gebrauchte 1000 MK3 bekommen. Klar das große Kontra hier ist, die besitzen keinen USB-Port. Allerdings gilt für mich: Entweder CDJ 1000 MK3 oder CDJ 2000 (die sind der Wahnsinn - leider auch der Preis).
Naja - tut mir leid. Ist etwas viel geworden aber ich wollte eben auch meinen Senf dazu geben.
LHANNES schrieb am 25.11.2010, 23:12
THX für eure Erfahrungen!
Ich persönlichen finde die Wave-Anzeige auch enorm wichtig, wenn man nicht digital, also mit macbook etc., unterwegs ist.
Bin ab JAN in den Staaten und werde mal sehn, was die 2000er da kosten werden. Vlt. lässt ja der ein oder andere Verkäufer mit sich handeln ![]()
Grüße!
Tom schrieb am 01.12.2010, 17:57
Wie schauts den nun mit der Vergleichstabelle zwischen
CDJ 850/900/2000
? Ist die immer noch in der Mache?
Gruß
Tom
Daniel schrieb am 01.12.2010, 18:42
@ Tom: Habe ich leider immer noch nicht geschafft. Wir hatten die letzten Wochen ziemlich viel mit dem neuen Webshop um die Ohren, sodass der Blog leider(!!!) drunter gelitten hat.
Joe G. schrieb am 07.12.2010, 13:21
mensch Daniel, hau rein Junge!
Tom schrieb am 07.12.2010, 13:25
Aber echt! Weihnachten steht vor der Tür und ich weiss nicht welchen ich mir holen soll…. Vor allem mit den Prozenten gerade….
Daniel H. schrieb am 07.12.2010, 15:00
@ Tom: Es kommt drauf an, wie du deinen CD-Player denn gerne nutzen möchtest. Was bei dem CDJ-850er fehlt ist die Pro DJ Link Funktion mit der du 2 oder mehrere CDJ-900er oder CDJ-2000er verbinden kannst. Dies macht natürlich nur Sinn, wenn du einen weiteren bestitzt. Was noch bei dem CDJ-850er fehlt ist Quantized Beat Loop damit ermöglicht dir der CDJ-900er auf dem Punkt genaue CUE Punkte und Loops. Das sind eigentlich die größten Unterschiede.
Die andere Frage ist natürlich wie viel du denn gerne ausgeben magst. Für den Haus- und Clubgebrauch langt der CDJ-850 auf jeden Fall. Ich kann dir nur empfehlen mal in den DJ Store nach Münster zukommen und beide am Besten auszutesten.
Tom schrieb am 07.12.2010, 15:08
Ich war ja am Samstag da..
Da hab ich nur den 2000er und 900er gesehen.
Aber das sind ja schon mal interessante Facts!
Danke!
Ralle schrieb am 08.12.2010, 22:29
Argh… ![]()
Der CDJ-900 HAT eine Wave-Anzeige, auch die Ladezeiten haben sich seit FW 3.1 verkürzt! Und warum dann 2000er, der ist Softwaremäßig noch komplexer! Von wegen an 900ern im Club gestanden -.-
CDJ-900 bietet zudem neben Quantize und RB:
- Slip Mode (einfach nur genial, gerade bei Loops)
- 12 Beat-Loop Intervalle (hat sonst kein Player)
- Angewinkeltes Doppel-Display
- Display 4+1 Zeilen Text (vs 3 CDJ850, vs 1 CDJ1000)
- 0,5 Frameauflösung (doppelt so genaue Loops/CUEs)
- Link-Modus mit bis zu 3 weiteren CDJs
- HID, welches voll unterstüzt wird
- Wolfson DAC Prozessor
- 100% Pitch auch bei mp3/USB
Welches CDJ-1000 und 850 nicht bieten!
Sind alles super CDJs, nicht falsch verstehen, aber das Potential des 900ers wird leider gerne unterschätzt, zu unrecht wie ich finde.
Für gehobenen Heimgebrauch reichen die 350/850er.
Daniel, sobald Du deine Vergleichstabelle erstellst, scheue dich nicht, mich anzuschreiben. Ich weiß die ganzen technischen Features inzwischen schon auswendig ![]()
Viele Grüße
RAS
John schrieb am 07.01.2011, 15:25
Hallöle
Also ich stehe jedes Wochenende an 2 900er . Ob man die 2000er wirklich braucht , kann ich nicht sagen . Die 900er bieten eigentlch schon absolut geile features . Da kann man abgehen wie ne Rakete . Vorausgesetzt man checked es mit dem auflegen . Mit Festplatte ,Computer oder Stick funktioneiren die Teile absolut Zuverlässig ....Wenn ihr aber die 900er als Controler für Traktor benutzen wollt , würde ich davon abraten . Bei unseren Kollegen ist der Rechner schon ein paar male dabei abgestürzt und das mehrere male pro abend . Nicht so Günstig . Ansonnsten würde ich sagen daß diejenigen die einen 1000er mit dem 900er oder 2000er vergleichen , absolut keine Ahnung haben . Man kann die Dinger absolut nicht vergleichen . Die neuen sind einfach ein Muß wenn man Zukunftweisend auflegen möchte .
zu dem ist es ein geiles Gefühl wenn mann nur noch mit einem Kopfhörer in der Hand und einen Stick in der Hosentasche zur Arbeit geht .
Zusammen mit einem DJM Mixer am besten 800er , kann man ganz schön abgefahren auflegen .
Laptop ist schon bald OUT !!!!!!!!!!
Advokat schrieb am 31.07.2011, 14:41
Hey
also ich hätte da nioch ne frage zum 850 er und dem 1000 er mk3! habe die möglichkeit zwei gebrauchte mk3 ler zu kaufen weiß aber nicht ob die besser sind oder nicht wollte einfdach mal meinungen darüber einholen!!!
Um Antworten würde ich mich sehrt freuen!!!
Lg
Daniel schrieb am 01.08.2011, 12:08
Hallo Advokat,
auch wenn der Pioneer CDJ-1000 MK3 natürlich der Clubklassiker schlechthin ist, würden wir dir zum Pioneer CDJ-850 raten. Der CDJ-850 gehört zur nächsten Generation von Pioneer DJ-CD-Playern, was sich in der der rekordbox-Unterstützung und in der MIDI-Fähigkeit zeigt, auch wenn der CDJ-850 leider nicht von Native Instruments als HID-Gerät in Traktor eingebunden ist. Hinzu kommt, dass du bei Neukauf ein neugrät mit Grantie erhälst.
Der CDJ-850 ist dem CDJ-1000 in vielerlei Hinsicht ebenbürtig (Jog Wheel, Display) oder überlegen (rekordbox, USB-Port, MIDI, Soundkarte). Vorteil am CDJ-1000 MK3 sind der schnellere Waveform-Aufbau bei CDs (mit rekordbox und USB-Sticks am CDJ-850 sind die Waveformen natürlich sofort geladen), das einstellbare Jog Wheel und die Hot Cue-Sektion.
Jetzt musst du entscheiden.
Advokat schrieb am 04.08.2011, 0:03
HEy
ja das ist ja schon sehr hilfreich vielen dank schon al dafür ich denke auch dass es immer besser ist wenn man ein neues gerät mit garantie besitzt nals ein gebrauchtes was man noch nich mal unbedingt auf funktionsfähigkeit vor kauf prüfen kann!!!
ich denke auch dass ich mich für den 850er entscheiden werde da ich mittlerweile von dem was du benannt hast über seine fähigkeiten sehr überzeugt bin ans jog wheel kann man sich auch gewöhnen denk ich und traktor benutz ich sowieso nicht wird alles von hand gemacht bei mir ![]()
also schon mal vielen dank ich denke die werden sich gut in verbindung mit dem 800 er mixer machen!!!
Danke und beste Grüße
Advokat
P.S.
zum reinhören hier mal meine mixes:
dennis schrieb am 19.12.2011, 9:22
Hallo, ich würd gern mal meine Meinung zu dem Gerät äußern. Ich hab mir letztes Jahr gebraucht 2 CDJ1000 Mk2 gekauft, wahnsinns Player. CD’s gebrannt, losgelegt. Da ich dann etwas Geld hatte, beschloss ich diese wieder zu verkaufen und habe mir 2 850er geholt und bereue diesen Tag bis aufs äußere. So toll die Player blinken, neu sind, toll aussehe.. Wenn sie CD’s nicht einlesen, sind es für mich keine CD Player. Ich war so immens enttäuscht, dass ich nichtmal meine alten CD’s spielen konnte, sondern nur “Analysierte Recordbox Mp3’s” Das ist ne Schweinerei von Pioneer. Denn: Entweder kauf ich mir nen Controller, wo ich Mp3’s einlese oder ich kauf mir nen CD Player der stinknormale Audio CD’s ließt. Nur weil Pioneer seine Recordbox Software vermarkten will, lassen sie die Audio CD’s auf der Strecke, dass ist wirklich ein schlechter scherz. Ich hab sie wieder zurück gegeben und hole mir wieder die CDJ-1000.
Daniel schrieb am 19.12.2011, 10:35
Hey Dennis, das Problem mit dem Einlesen von CDs können wir nicht bestätigen. Bis auf die im Testbericht angesprochene lange Ladezeit der Waveform, das geht beim Pioneer CDJ-1000 MKIII wesentlich schneller, spielt der Pioneer CDJ-850 CDs einwandfrei.
Vielleicht hatten die Player Probleme mit den verwendeten Rohlingen. Konnten die CDs auf anderen Geräten abgespielt werden?
dennis schrieb am 19.12.2011, 18:53
Sorry, ich meine natürlich die Wave Anzeige. Die Waveanzeige ist für einen Dj CD-Player, wie die Räder für ein Auto. Es kann nicht sein, dass die Waveanzeige bei normalen Audio CD’s nicht funktioniert. Es ist einfach Betrug in meinen Augen. Natürlich kann man argumentieren mit Loops, USB, Recordbox.. Aber wozu brauche ich dann noch einen CD Player??? Dann kann ich mein Laptop mit Traktor+Controller nehmen. Im Club weiß ich nicht, was da steht. Mal einer mit USB unterstützung, mal der alte 1000Mk2 ohne, somit bringt mir Mp3 nix. Audio CD’s kann jeder Club Player lesen, da weiß ich, dass auch alles funktioniert. Und dann gibt es noch DJ’s die 1000 Audio CD’s zu hause haben, weil sie seit Jahren damit spielen, die können sie dann wegwerfen oder wie? Dann schön 1000 Mp3’s nochmal einlsen mit Recordbox bearbeiten, na prost Mahlzeit. Abwärtskompatibel sollte alles.




















Tom schrieb am 11.11.2010, 19:37
Sehr interessanter Beitrag, habt ihr vielleicht auch eine Tabelle wo die direkten Unterschiede zwischen 850, 900 und 2000er liegen?
So auf Anhieb seh ich nur eine krasse EURO Differenz zwischen 850 und 900er. Und das kann ja nicht nur der ProLink Support sein, oder?
Gruß
Tom