Ohne Controller geht heute nichts mehr. Dies musste sich im vergangenen Jahr wohl auch der DJ Riese Pioneer eingestehen und hat, trotz jahrelanger Verweigerungshaltung gegenüber dem Controllermarkt, zur Namm Show 2011 gleich zwei Geräte eben jener Gattung vorgestellt. Zum einen den Pioneer DDJ-T1 für Traktor und zum anderen den DDJ-S1 für Serato Itch. Quasi, um verlorenes Terrain gleich doppelt gut zu machen.
Das Pioneer im Controllermarkt einiges aufzuholen hat, merkt man wohl auch daran, dass der Hype um die beiden Controller im Internet für mein Empfinden recht verhalten blieb. Natürlich wurden sie überall erwähnt, dass große “WOW” blieb in den meisten Fällen aber eher aus. Das ist vielleicht auch darin begründet, dass die beiden Geräte auf den ersten Blick nichts wirklich Neues bieten. Einzig die längliche Bauweise und die Fußkonstruktion waren bis dato ungesehen im Controllermarkt.
Zu einem Preis von 1099 € ist der Pioneer DDJ-T1 seit Anfang Februar lieferbar und siedelt sich damit preislich deutlich über der Vierkanal-Kokurrenz unter den Traktor Controllern an, die im Durchschnitt bei rund 800 - 900 € liegt. Ob der DDJ-T1 trotz des hohen Preises überzeugen kann, lest ihr in folgendem Testbericht.
Features und technsiche Daten
Features
- Professionelle Konstruktion für klaren und kraftvollen Klang
- Plug-and-Play-Verbindung
- Der Cross Fader und die Channel Fader sind jeweils mit einer „P-LOCK Fader Cap“ ausgestattet, mit der verhindert wird, dass die Fader Caps sich während eines Sets lösen
- Integrierte Soundkarte
Technische Daten
- Software: TRAKTOR Pioneer DDJ-T1 EDITION
- Eingänge: MIC x 1 (6,3 mm Klinke, AUX x 1 (Cinch)
- Ausgänge: MASTER OUT x 2 (6,3 mm Klinke x 1, Cinch x 1), HEADPHONE MONITOR OUT x 2 (vorne 6,3 mm Klinke, Mini-Pin)
- USB-B-Anschluss
- Frequenzbereich: 20 Hz bis 20 kHz Klirrfactor: 0,005% oder niedriger
- Maße: 680 x 95,2x 317,7 mm
- Gewicht: 4,9 kg
Lieferumfang
Anders als Pioneers DJ-CD-Player und DJ-Mixer, kommt der Pioneer DDJ-T1 nicht in einer schlichten Schwarz-weiß-Verpackung, sondern in einem aufwendiger gestalteten und farbig bedruckten Pappkarton.
Neben Anleitung, Treiber-CD und der Pioneer DDJ-T1 Traktor Edition, liegen dem Controller ein USB-Kabel und ein Universalnetzteil bei. Gerade das Universalnetzteil mit verschiedenen Steckaufsätzen ist bei Bookings außerhalb des eigenen Landes sehr praktisch.
Erster Eindruck: Plastic People!
Vorbei am Zubehör, kann ich mich endlich dem Controller widmen. Der erste Eindruck schreit nach Kunststoff: Plastik hier, Plastik da. Ja, selbst die Potis sind aus Plastik. Bis auf den Umstand mit den Potis, kann man Pioneer das Plastikgehäuse aber verzeihen, denn dadurch bleibt der DDJ-T1 für seine Größe mit 4,9 kg relativ leicht, muss sich dem Kontrol S4 in Gewicht(3,4 kg) und Größe jedoch eindeutig geschlagen geben. Zudem ist der DDJ-T1 trotz seines Plastiktops durchaus wertig verarbeitet, auch wenn für mich persönlich ein fader Beigeschmack bleibt: Ich mag einfach keine Equalizer-Potis aus Plastik. Einerseits mag ich das harte Gefühl beim Anfassen nicht, andererseits werden Plastikpotis nach einer gewissen Zeit sehr rutschig.
Die Topplatte lässt sich bei stärkerem Druck leicht eindrücken. An der Unterseite wurde eine dünne Metallplatte verwendet. An dieser sind auch die abnehmbaren Füße verschraubt, die das Unterstellen des Laptops erlauben. Damit wird dem chronischen Platzmangel auf DJ Pulten der Garaus gemacht.
Es fällt zudem auf, dass der DDJ-T1 synchron aufgebaut ist. Das heißt beispielsweise, dass der Pitchfader sich immer rechts neben dem Jog Wheel befindet. Viele Controller-Hersteller, unter anderem Native Instruments, Vestax und Reloop, bauen ihre Controller asynchron auf.
Tasten, Potis und Fader sind absolut Pioneer-typisch. Die Tasten haben einen klaren Druckpunkt, sind absolut präzise und halten auch stärkerem Druck stand. Besonders positiv fällt auf, dass die Buttons in Form und Platzierung den CDJ-Modellen entsprechen. Dem mit Pioneers CDJ’s vertrauten DJs ist also eine schnelle Eingewöhnung garantiert.
Die Line-Fader haben eine Länge von 60 mm und einen angenehmen Lauf. Das Pioneer-typische Kippeln nach links und rechts ist leider ebenso vorhanden. Ich konnte im Direktvergleich keine Unterschiede zu den Fadern des DJM-2000 entdecken.
Pioneer x Traktor
Der DDJ-T1 wird mit einer sogenannten Traktor Manufacturer Edition ausgeliefert. Bisher wurde Drittherstellern von Traktor Controllern nur die Möglichkeit gegeben die kleinste Traktor-Version, Trakror LE, beizulegen. Native Instruments hat Pioneer als ersten Dritthersteller die Möglichkeit eingeräumt, eine speziell angepasste Version von Traktor beizulegen. Die als Traktor DDJ-T1 bezeichnete Version ist im Prinzip Traktor Duo mit Vier-Deck-Steuerung. Ein Upgrade zu Pro ist trotz dem Mehr an vorhandenen Features gegenüber Traktor LE zu empfehlen.
Hier wird zugleich ein Kritikpunkt am Preis des Pioneer DDJ-T1 deutlich. Trotz des wesentlich höheren Preises, müssen noch einmal 100 € für Traktor Pro aufgewandt werden, um den DDJ-T1 komplett zu nutzen. Dem Kontrol S4 liegt hingegen eine Vollversion bei, die zudem in Zukunft noch kostenlos zu Traktor Pro 2 aktualisiert wird. (Der DDJ-T1 erhält laut Pioneer auch ein kostenloses Upgrade zur neuen Version von Traktor, allerdings bleiben weiterhin viele Beschränkungen auf der Featureseite erhalten.)
Bevor der DDJ-T1 in Traktor genutzt werden kann, muss unter Windows der ASIO bzw. unter Mac OS X der Core Treiber installiert werden. Die Installation geht ohne Problem vonstatten. Wer jetzt denkt, der DDJ-T1 kann nun einfach mit dem Computer via USB verbunden werden und über den Setup Wizard ausgewählt werden, der irrt leider. Es muss zunächst die auf der beiliegenden Software CD enthaltene Traktor Version installiert werden, da Traktor ansonsten das Mapping (bzw. die Konfiguration im Setup Wizard) fehlt und Native Instruments dahingehend noch kein Update über das Service Center bereit hält. Keine Angst: Bei der Installation wird Traktor Pro nicht auf Traktor in der DDJ-T1-Edition zurückgestuft. Die Installer von Traktor enthalten immer die Vollversion, erst die Seriennummer stuft Traktor entsprechend ein.
Der Pioneer DDJ-T1 in Aktion
Pioneer ist bekannt für klar strukturierte Produktlayouts und setzt Standards bei Mixern und CD-Playern. Der DDJ-T1 profitiert deutlich von dieser Erfahrung. So findet man sich schon nach kurzer Eingewöhnungsphase gut zurecht. Gerade bei Controllern bedarf es manchmal einer deutlich längerer Eingewöhnung, da jeder Hersteller eine etwas andere Philosophie hegt.
Die komplette Transportsektion ist quasi 1:1 von den etablierten CDJ-Modellen übernommen. Play/Pause und Cue haben wie von den CDJ’s gewohnt einen harten und klaren Druckpunkt, der ein präzises Ansprechen im Track ermöglicht. Der Pitchfader arbeitet ebenso sehr genau und lässt ein äußerst präzises Einstellen der Geschwindigkeit zu. Die Sync-Taste ist nicht wie bei anderen Controllern üblich im Bereich der Transportsektion zu finden, sondern befindet sich unterhalb der CUE-Taste im Mixerbereich. Hier lässt sich jedes Deck synchronisieren und das gewünschte Deck als Mastertempo festlegen.
Das druckempfindliche Jog Wheel des DDJ-T1 lässt sich im Ansprechverhalten mit dem des CDJ-350 vergleichen, ist jedoch etwas flacher und verfügt über einen LED-Kranz. Beim Drehen hört man zudem ein Kugellager arbeiten. Es lässt sich mit dem Jogwheel des DDJ-T1 sehr akkurat arbeiten und durch das vom CDJ gewohnte Gefühl, stellt es für mich derzeit eine der Besten Lösungen im Controllerbereich dar.
Die CUE-Sektion wartet mit den üblichen Funktionen auf. Hier lassen sich manuell CUE-Punkte setzen, es steht ein gerasterter Endlos-Encoder mit Auto Loop-Funktion zur Verfügung sowie vier Hot Cue-Bänke, die über die Shift Taste doppelt belegt werden können.
Erstmals bei einem Traktor-Controller verfügt der Pioneer DDJ-T1 über eine Needle Search-Funktion: Ein schmales berührungsempfindliches Pad, mit dem im Track gesucht werden kann. Somit ist jede Stelle im Track nur eine Fingerspitze entfernt.
Die Effektsektion ist wie üblich mit vier Potis ausgestattet. Das Besondere an der Effektsektion ist, dass Hardwareseitig zwischen Chained und Advanced umgeschalten werden kann. Das Auswählen des Effekts ist wirklich gut gelöst, da für die Auswahl spezielle Tasten vorgesehen sind. Auf welches Deck ein Effekt geschalten wird, kann oberhalb des CUE-Buttons in der Mixersektion ausgewählt werden.
Die Auswahl der Tracks erfolgt über einen großen Encoder in der Mitte des Controllers. Geladen wird ein Track über die entsprechende Taste oberhalb des Gain-Reglers. Als Besonderheit ist mir noch aufgefallen, dass der Pioneer DDJ-T1 über Fader Starts verfügt.
Schade, dass der Pioneer DDJ-T1 noch komplett auf Traktor Pro ausgelegt ist. Die Steuerung von Sample Decks in Traktor Pro 2 ist nicht vorgesehen. Die nutzerseitige Anpassung dahingehend stelle ich mir schwierig vor.
Anschlüsse und Klang
Der Pioneer DDJ-T1 wurde mit zwei Master Outputs auf der Rückseite versehen. Einer in symmetrischer 6,3mm Klinke und einer in Cinch. Hinzu kommen zwei Kopfhörerausgänge auf der Vorderseite in 6,3 mm und 3,5 mm.
Auf der Eingangsseite kann der DDJ-T1 einen Mikrofoneingang und einen Aux-Eingang verbuchen.
Klanglich gibt es am DDJ-T1 nichts auszusetzen. Der Sound ist druckvoll und klar. Störgeräusche oder ein starkes Rauschen im Kopfhörerausgang konnte ich nicht wahrnehmen. Etwas verwunderlich ist jedoch, dass die verbaute Soundkarte anscheinend “nur” mit 44,1khz arbeitet. Pioneer schweigt sich in den Produktangaben zur verbauten Soundkarte aus.
Der DDJ-T1 auf Reisen?
Mit einer Länge von 68 cm ist der Pioneer DDJ-T1 der derzeit längste Controller am Markt. Das gab Pioneers Ingenieuren Platz, alle Elemente leicht zugänglich zu positionieren. Dieser Freiraum bringt jedoch ebenso den Nachteil mit sich, dass der Pioneer DDJ-T1 insgesamt sehr sperrig geworden ist. Ich hatte das ein oder andere Mal Angst am Türrahmen anzuecken. Der DDJ-T1 ist zwar mit seinen 4,9 kg kein Fliegengewicht, kann aber, gemessen an seiner Größe, durchaus als leicht bezeichnet werden.
Eine Transporttasche oder ein Case speziell für den Pioneer DDJ-T1 befindet sich derzeit noch nicht auf dem Markt. Ich bin mir aber sicher, dass Pioneer oder ein Zubehörhersteller bei entsprechendem Erfolg des Controllers schnell Abhilfe schaffen wird.
Pro und Kontra
Pro
- intuitives Layout
- CDJ-typische Jog Wheels
- gute Fader
- Klang
Kontra
- Potis aus Plastik
- vergleichsweise hoher Preis
- kein Trakor Pro im Lieferumfang
Fazit
Der DDJ-T1 ist groß darin ein wahrer “Plug & Play”-Controller zu sein. Er lässt sich sehr intuitiv bedienen und gibt präzise Kontrolle über Traktor Pro. Für Anpassungen sehe ich kaum Spielraum. Das war auch nicht Pioneers Intention, denn die lag darin, einen Controller zu schaffen, der eine Alternative zu zwei CDJ’s und einem DJM darstellt und somit als Vorbereitung für den Club dient.
Mit einem Preis von 1099 € ist der Pioneer DDJ-T1 weit über dem Durchschnitt aktueller 4-Kanal-Controller für Traktor angesiedelt. Andererseits kommt kein auf dem Markt befindlicher Controller dem Gefühl mit CDJ’s zu arbeiten so nah wie der Pioneer DDJ-T1. Für ein Pioneer-typisches Gefühl vor dem Laptop muss also tief in die Tasche gegriffen werden. Wem das 1099 € Wert ist, der bekommt mit dem DDJ-T1 einen guten und vor allem sehr übersichtlichen Controller. Wer auf möglichst viele Features setzt, ist mit dem Native Instruments Kontrol S4 oder dem Denon DN-MC 6000 wahrscheinlich besser aufgehoben.
Kategorie: Produkttests Digital Mixing
Tags: traktor, pioneer, native instruments, kontrol s4, djm-350, denon, ddj-s1, dn-mc 6000, ddj-t1
Kommentare: 28
Kommentare
Daniel schrieb am 07.03.2011, 11:30
Hey Hermann,
genauso läuft’s! Einfach Traktor von der beigelegten CD nochmal auf deinem Rechner installieren. Deine Duo- oder Pro-Lizenz bleibt erhalten. Es wird quasi nur ein Update ausgeführt.
Glashammer schrieb am 23.03.2011, 21:51
Hey,
super Bericht. Danke….
Der Controller interessiert mich auch sehr stark wobei es mich echt stört das Pioneer die option auf traktor 2 (also looprec…sampledecks…) völlig ausgeschlossen hat..!?!
Ich habe Angst das wenn ich Ihn mir zulege dies die Gründe sein könnten das ich den Spass daran verliere….
Man möchte doch schliesslich mit der Zeit gehen und nicht etwas neues wo eigentlich schon wieder alt ist kaufen ..
Wirklich jammer schade__
Wenn die Anpassung wenigstens in aussicht gestellt werden könnte??? __Dann würde ich direkt bestellen…
creme schrieb am 28.03.2011, 18:21
Servus Daniel,
Neben dem DDJ T1 ist ja auch der S1 richtig interessant. Wie siehts mit den Mappings der Controller aus? Kann man das Mapping auch individuell auslegen oder ist man immer an die originale Einstellung gebunden?
Wäre z.B. dann aucg für Logic interessant, bzw. für Traktor wenn man den S1 nimmt….
Grüße und Danke!
Daniel schrieb am 30.03.2011, 10:59
Servus Creme,
Pioneers DDJ-T1 und DDJ-S1 senden beide MIDI-Signale. Das heißt, du kannst jede Taste in jedem MIDI-fähigen Programm frei belegen.
Vanth'm schrieb am 18.06.2011, 20:09
Hey Daniel,
echt ein Super Bericht über den DDJ T1, bin auch am überlegen ihn mir bald mal zuzulegen, weil er einfach technisch wie optisch und auch vom klang echt verlockend ist.
Nur das ding ist wirklich, das es kein Upgrade für Traktor Pro 2 gibt. Ist es trozdem möglich Trak.Pro.2 mit dem Controller ohne Probleme zu Steuern? Rein theoretisch sollte es gehn oder, ist ja auch ‘nur’ MIDI ?
Wie schnell nutzt sich die Oberfläche (weiße beschriftungen), und die regler ab ? kannst du da was zu sagen ?
Hat er eine stabile verbindung zum Computer?
hatte schon so einige Controller aufm Tisch, die dann nach 2 Stunden dauerbetrieb, faxen gemacht haben. Mir ist echt wichtig, dass der ZUVERLÄSSIG läuft, wodurch ich ihm auch seine teilweise schlechte Verarbeitung verzeuhen könnte.
Sorry für die vielen fragen, aber ich will nichts falsches kaufen
Danke schonmal.
LG.
Max Flavour schrieb am 28.07.2011, 16:04
Hallo zusammen,
danke für einen objektiven und interessanten Bericht. Ich habe das Teil auf der Musikmesse ausprobiert und komme zu den gleichen Ergebnissen.
Eine störende Sache hätte ich aber gern noch erwähnt. Im Gegensatz zum S1 für Serato hat dieser Controller KEINE Pegelanzeige, weder für die Kanäle noch den Master. BIG FAIL !
Das bedeutet, ich muss mir im Traktor die Mixer einblenden, um meine Pegel zu sehen. Ok ok, ich benutze Autogain, aber trotzdem. 1000 Euro und ich kann noch nicht mal sehen, wie laut ich bin ?
Egal, ich werd trotzdem von Final Scratch 2 plus Traktor plus CDJ800 plus DJM700 auf das Ding umsteigen. Aus einem simplen Grund: Gleiche Funktion - und nur 3 Kabel statt 200 ![]()
Regards
Rainer
Daniel schrieb am 28.07.2011, 16:08
Hey Max, vielen Dank für dein Lob. Du hast Recht, die fehlende Pegelanzeige auf dem Controller hatte ich vergessen. Ich werde das noch ergänzen.
sebo schrieb am 01.09.2011, 17:44
super Bericht danke erstmal.
ich habe da aber noch eine frage:
ich scratche unter anderem sehr gerne und würde möglicherweise von 2 technics auf denn ddjt umsteigen aber nur wenn das scratchen auch mit dem controller super klappt?
Gruß
Dj Miba schrieb am 24.10.2011, 8:08
Servus ihr Lieben,
ich schwanke zwischen dem Pioneer und den Reloop Jockey 3. Ich bin eigentlich ein riesen Pioneer Fan doch der Reloop kontroller schneidet in Test enrom gut ab.
Ws sind eure Erfahrungen und was würdet ihr bevorzugen?
Läuft der DDJ-T1 mit Windows Vista?
Daniel schrieb am 24.10.2011, 10:15
@ Dj Miba: Der Pioneer DDJ-T1 kommt dem Gefühl mit CDJs zu arbeiten (für einen Traktor-Controller) wirklich sehr nah. Wenn du also CDJs magst, ist womöglich der Pioneer DDJ-T1 der Controller deiner Wahl. Eine Besonderheit am DDJ-T1 ist zudem, dass er mit Needle Search ausgestattet ist.
Der Reloop Jockey 3 hat den Vorteil, dass er Kompakter ist (da er auch nur zwei Kanäle hat) und die CUE-Buttons wesentlich besser zum Triggern geeignet sind, da sie größer und aus Gummi sind.
Qualitativ sind beide Controller auf einem Niveau, wobei der Reloop Jockey 3 aufgrund des Gehäuses (komplett aus Metall) sowie der gummierten Buttons und Potis für den ein oder anderen sogar einen wertigeren Eindruck hinterlassen kann.
Beide Controller laufen mit Windows Vista.
Dj Miba schrieb am 24.10.2011, 10:56
Hey Daniel, aus persönlicher Erfahrung von dir, welchen Controller ist beim bedienen für dich hochwertiger?
Will mir eigentlich nicht beide bestellen und einen Retour senden deswegen lieber die Frage.
Reloop stand bis jetzt immer hinten an, in sämtlichen Produkten.Leider stört mich aber beim Pioneer die Plaste am ganzen Gerät, das ist nicht optimal für einen Controller der auf reisen geht.
Gruss und Dank
Simon schrieb am 11.11.2011, 18:40
Hallo Daniel,
ich arbeite jetzt seit knapp 1 Jahr (neben CDJs) mit dem S4.
Da der T1 nun aber das gleiche Layout wie ein traditionelles CDJ-Setup besitzt interessiert er mich natürlich brennend.
Was mich allerdings beschäftigt: Ich bin gummierte Potis gewohnt (wie wohl jeder Pioneer-Nutzer) und frage mich ob man die Plastik-Potis am T1 eventuell durch euch oder bei Pioneer direkt austauschen lassen könnte?
Hoffentlich kannst du mir weiter helfen, vielen Dank schon mal!
Daniel schrieb am 14.11.2011, 13:00
Hallo Simon,
ich habe das eben für dich ausprobiert und die Potis des DDJ-T1 sind leider nicht gegen gummierte tauschbar. Die gummierten Potis von Pioneers DJM-800 passen zwar drauf, aber durch eine andere Stiftkonstruktion passt die optische Nullrastlinie nicht mehr zum Einrastpunkt. Ich hoffe, du verstehst, was ich meine.
Simon schrieb am 14.11.2011, 18:16
Hallo Daniel,
vielen Dank das du dir extra die Mühe gemacht hast die Möglichkeit mit den Potis zu testen!
Ist natürlich schade das es nicht funktioniert, dadurch verliert der T1 deutlich an Attraktivität für mich - vor allem weil er keine Pegelanzeige besitzt wie der DDJ-S1 für Itch. Der ist meiner Meinung nach sowieso besser, allerdings finde ich Itch bei weitem nicht so übersichtlich wie Traktor.
Würdest du trotzdem einen der beiden (T1/S1) dem S4 vorziehen? Nach den knapp 13 Monaten Nutzung mag einer der Fader schon nicht mehr so wirklich, keine tolle Verarbeitung in diesem Fall.
Danke nochmals und ich hoffe du kannst mir da eventuell ebenfalls helfen.
Dj Miba schrieb am 21.11.2011, 17:17
Hey Daniel,
Was mir gerade aufgefallen ist, mann kann mit dem Pioneer nichts verbinden außer einem MIC korrekt?
Dj Miba schrieb am 29.11.2011, 18:43
Hey Daniel, so habe das Ding nun im meinem Wohnzimmer und dnk euch war es innerhalb von 2 Tagen da!
Danke dafür.
erster Eindruck von mir das Teil macht ziemlich Laune ![]()
Eimn kleines Problem habe ich noch mit der Effektsektion, ich kann drehen und drücken was und wie ich will auf dem DDJ-T aber ein Effekt kommt nicht zustande…
Und wie kann man die Sample Decks nun wieder ausblenden?
vielleicht hast du ja ein Tip für mich.
Gruss
Simon schrieb am 29.11.2011, 23:40
Hallo Miba,
die Sample Decks lassen sich ganz einfach unter “Optionen” im Auswahlmenü “Decks” einstellen. Dort kannst du sie entweder als Track-Decks einstellen oder komplett vom Bildschirm verschwinden lassen.
chris van beat schrieb am 12.12.2011, 22:15
Hallo an alle,
Davon abgesehen, dass die DDJ-T1 einem DJM ud CDJ in seiner Bauweise ähnelt bzw nachgebaut wurde, hat meine Reloop Console auch keine Pegelanzeige, wie siehts denn bei anderen Consolen aus?
Daniel schrieb am 13.12.2011, 10:20
Hallo Chris,
Native Instruments S2 und S4, Reloops Jockey 3 oder Vestax’ VCI-400 haben beispielsweise Pegelanzeigen pro Kanal.
Chris van beat schrieb am 13.12.2011, 12:44
Stimmt, ich kenne mich auf dem consolen markt garnicht aus. Allerdins “sehen” die genannten eben nach console aus, und die ddj t1 sieht aus wie ein verschmolzenes set aus cdj und djm. Ist nicht ganz so positiv, dass die pegel fehlen richtig! Aber wer das ganze von der seite und dem betrieb einer console ohne pegel aus sieht, ist den blick für die pegel, lautstärke auf den bildschirm gewohnt..
Trotzdem haette ich die ddj t1 schon gerne im besitz
Riccardo de Nicu schrieb am 22.12.2011, 17:04
Ich arbeite jetzt seid Mai mit dem DDJ T1 und bin bis auf ein paar kleinigkeiten sehr zufrieden. Probleme waren bis jetzt nur das bei extremen Bässen einigen Clubs man Schaumstoff unterlegen musste , da die Pitche gesprungen sind und was ein meiner meinung nach grpßes Manko ist, das man kein Phono Eingang hat.
Traktor 2 läuft hervorragend mit dem DDJ zusammen und auch kann man im Midi Setup mit Modifyer arbeiten und sämtliche Funktionen die Traktor 2 bietet individuell auf die Tasten programmieren.
Resumé: Meiner Meinung Nach mit Abstand einer der besten Controller die ich bis jetzt testen durfte.
Max Flavour schrieb am 01.01.2012, 13:22
Hallo zusammen, ich hatte mich weiter oben schon einmal zu Wort gemeldet mit dem Punkt der fehlenden Pegelanzeige am DDJ-T1. Gern würde ich nun, nach einiger Zeit der Einarbeitung, einige Punkte ergänzen:
- Pioneer Edition der Traktor Software: Starke Einschränkung bei der Konfigurierbarkeit - Update von Pro 2 Pioneer Edition auf Pro 2 Vollversion war notwendig und kostete 70 Euro.
- Crossfader: In der Original Version der beigelegten Software ist die Curve NICHT einstellbar und superweich. Nach dem Update war die Curve dann einstellbar und wurde auch schön scharf.
- Anschlüsse: Meine zwei Adapter von Klinke auf XLR wurden meine besten Freunde. Niemals zuhause vergessen !!!
- Booth: Nicht einzeln regelbar, hängt fest am Master.
Trotz all dieser Punkte bereue ich den Umstieg keine Sekunde. Sowohl im Studio als auch Onsite funktioniert das Teil an einem DualCore MacBook hervorragend und wird auch von der Crowd aktzeptiert. Im Gegensatz übrigens zu z.B. dem S4, der sieht einfach nach Lego aus und jeder merkt’s.
Gruss aus Thüringen
Der Flavour
Rene schrieb am 12.02.2012, 0:27
Hallo
Habe leider ein Problem im Traktor demo mode hatte ich eine Verbindung zu meine Poineer DDJ T1 und konnte alle Funktionen nutzen
Nachdem ich die Serialnummer aktivierte und die Traktor LE Version freigeschaltet habe bekomme ich keine Verbindung mehr zu meinem Pioneer DDJ T1
Betriebssystem Windows 7 Ultimate 32 bit
ich hoffe Sie können mir weiterhelfen
danke im Voraus
mfg Rene
Daniel schrieb am 13.02.2012, 12:51
Hallo Rene,
welche Version von Traktor hast du installiert (um dies herauszufinden, einfach auf das Traktor Logo oben links klicken)?
WestMB schrieb am 27.02.2012, 11:38
Hallo Daniel!
Vielen Dank für den Bericht! und die anderen Kommentare!
Da wir auch in Richtung Live Producing unterwegs sind möchten wir von einem Denon dn mc 6000, als zentrales hardware gerät, zu einem pioneer ddj t1 + 4 kanal mixer wechseln in welchen dann der ddj t1, ein microkorg, die maschine und evtl. ein cdj eingespeist werden.
ich weiß das ist ein sehr buntes setup,
uns sind aber die hardware mixer möglichkeitn des denon mc 6000 zu wenig geworden, außerdem ist mir der ddj t1 sympathischer von der Platzeinteilung und wirk professioneller.
was hältst du von diesem wechsel?
Wollte auch noch fragen ob es bereits ein mapping für traktor pro 2 gibt. habe da gehört, dass die traktor pro 2 version dann nur eingeschränkt funktioniert wenn man die pioneer ddj t1 edition drüber instaliert!
mfg Thomas
Maximilian P. schrieb am 05.05.2012, 10:22
Hey, ich hätte da noch eine Frage zwecks Betriebssystem:
Habe den Controller nun schon ein halbes Jahr, konnte aber noch keinen Unterschied zwischen Mac OS X oder Windows 7 feststellen. Hast du darüber schon etwas in Erfahrung bringen können? Würde mir evtl. einen MacBook Pro zulegen.
MfG Max
Daniel schrieb am 14.05.2012, 10:51
Hey Maximilian,
es sollte keinen unterschied machen, ob du den Pioneer DDJ-T1 und Traktor unter Windows 7 oder Mac OS X benutzt. Dem Kauf eines MacBook Pros steht somit also nichts entgegen.














Hermann schrieb am 04.03.2011, 18:29
Hallo zusammen:
Ich habe zur Zeit Traktor Pro auf meinem Rechner installiert und interessiere mich für den DDJ-T1. Wie soll die Installation von Traktor nun richtig aussehen: Einfach die modifizierte Version neben der aktuellen Pro installieren? Wie aus dem Text ersichtlich ist, wird die Duo dann zur Pro und alle Funktionen bleiben erhalten. Oder muß man zuerst die vorhandene Installation vom Rechner entfernen?
MfG
Hermann