Mit Contour wagt sich Reloop erstmals in ein Controller-Segment abseits der beliebten All-In-One-Controller der Digital Jockey-Serie. Denn bei Contour handelt es sich um einen Modular-Controller, der ohne Mixer-Einheit auskommt und sich ganz auf die Transport- und Effektkontrolle konzentriert. Ob mit oder ohne Audio Interface bleibt dem Nutzer überlassen: Contour gibt es als Interface Edition mit 10 Kanal Soundkarte (für derzeit 319 €) oder als Controller Edition ohne Soundkarte (für derzeit 219 €). Besonders an Contour ist, dass man mit nur einem einzigen Controller vier Decks und Effekte kontrollieren kann.
Features und technsiche Daten
Features
- Interface Edition verfügt über Hi-Speed 8-Kanal USB Audio-Interface
- insgesamt 47 Controller auf 4 Player-Bänken: 4 Fader, 6 Encoder, 2 Potentiometer, 1 Trax Push-Encoder, 32 gummierte Tasten, 1 Shift-Taste, 1 berührungsempfindliches, 11 cm XXL Jog Wheel
- als Controller für alle gängigen DJund Studio-Software einsetzbar
- Metallgehäuse
- Traktor Ready: Plug 'n' Play konform
Technische Daten
- Maße: 160 x 44 x 370 mm
- Inkl. Traktor LE DJ-Software & USB-Kabel
Lieferumfang
Reloop Contour kommt in einem länglich-schwarzen Pappkarton zu euch, der bereits erste Freude auf den Controller selbst auslöst. Das Gewicht lässt auf eine sichere Verpackung schließen. Den Pappkarton endlich geöffnet, kommen Bedienungsanleitung samt Kabel, Aufkleber und Traktor LE zum Vorschein. Nicht zu vergessen, Contour selbst – sicher verpackt in zwei dicke Styroporschienen. An den Styroporschienen findet sich ein Aufkleber mit den Wörtern "Power Adapter Storage". Ein Netzteil liegt allerdings nur der Contour Interface Edition bei, da diese aufgrund des 10-Kanal-Interface mit mehr Strom versorgt werden muss. Dies ist bei der Contour Controller Edition in den meisten Fällen nicht nötig.
Der erste Eindruck: Haptik und Co.
Aus den Styporschienen und der Folie befreit, strahlt mich beim Auspacken der Contour Interface Edition die Rückseite mit ihren acht vergoldeten Cinch-Ausgängen an. Das Gehäuse wirkt äußerst solide. Hier wurden keinerlei Plastikteile verbaut, was sicherlich auch den Preis von 219 € für die Controller Edition bzw. 319 € für die Interface Edition erklärt. Die Topplate besteht aus gebürstetem Aluminium. Mir persönlich gefiel das gebürstete Alumium bereits bei Reloops Mixern sehr gut und so macht es für mich auch bei Contour einen schicken Eindruck.
Die Tasten und Potis sind alle gummiert und fassen sich angenehm an. Beim Abziehen eines Potis fällt die gute Verschraubung auf, die so gut wie kein Spiel aufweist. Auffällig bei den Tasten ist das markante klicken, das als akustisches Feedback dient und vermitteln soll, ob die Taste getroffen wurde.
Auf der Vorderseite befinden sich zwei Kopfhörerbuchsen, die parallel ein Signal ausgeben.
Damit Contour vernünftig auf dem Tisch steht und nicht kippeln kann, wurden an der Unterseite weiche Gummifüße angeklebt.
Anschließen und loslegen
Nach dem Einschalten von Contour, wird man durch ein kleines "LED-Feuerwerk" begrüßt, bei dem nacheinander alle Tasten aufblinken. Der Anschluss über den USB-Port reicht aus, um Contour mit genügend Strom zu versorgen. Bei der Interface Edition liegt zudem ein Netzteil bei. Ob der Anschluss des Netzteils allerdings notwenig ist, hängt von der Spannungsversorgung eures USB-Anschlusses ab. Hier gibt es in der Praxis leider Unterschiede bei den einzelnen Mainboardherstellern eures PCs oder Laptops. Wer auf Nummer sicher gehen will und keinen Ausfall aufgrund zu niedriger Spannung riskieren will, sollte also das beiliegende Netzteil verwenden.
Um Contour in der Interface Edition zu verwenden, ist die Installation der beiliegenden ASIO Treiber unter Windows beziehungsweise Core Treiber unter Mac notwendig. Ich habe es auf beiden Systemen getestet. Die Installation verlief schnell und problemlos. Bei beiden Systemen war nach der Installation ein Neustart notwendig, ehe Contour richtig erkannt wurde (auch wenn der Installer unter Windows meint, ein Neustart sei nicht notwendig).
Für alle, die kein Traktor installiert haben, ist natürlich noch die Installation von Native Instruments DJ-Software nötig. Im Lieferumfang von Contour befindet sich Traktor LE. Um Contour jedoch vollständig zu nutzen, ist Traktor Pro unverzichtbar.
Die Einrichtung von Contour in Traktor erfolgt ganz einfach über den Setup Wizard. Nach einigen Klicks ist das Mapping geladen und Contour startklar.
4-Deck-Kontrolle mit nur einem Controller?
Reloop Contour ist so ausgelegt, dass mit nur einem Controller bis zu vier Decks gesteuert werden können. Das Umschalten des Decks funktioniert über kleine, gummierte Tasten am oberen Ende des Geräts. Aufgrund der Konzentration des Controllers auf die Transport- und Effektkontrolle, ist es tatsächlich praktikabel, mit nur einem Controller vier Decks zu steuern.
Direkt neben den Deck-Zuweisungstasten befindet sich der vom Digital Jockey bekannte Trax Encoder. Tracks werden immer für das jeweils im Fokus befindliche Deck ausgewählt und über Drücken des Trax Encoders geladen.
Die Transportsektion befindet sich wie gewohnt am unteren Ende des Controllers. Neben den großen Tasten für Play/Pause, CUE und CUP steht die etwas kleinere Sync-Taste zur Verfügung. Ebenfalls in etwas kleinerer Ausführung aber nicht minder wichtig: Die Shift-Taste, mit der sich wichtige Doppelbelegungen steuern lassen.
Darüber das berührungsempfindliche Jog Wheel, dass 1:1 vom Digital Jockey 2 übernommen wurde. Vier Modi stehen hier zur Verfügung: Scratch, Pitchband, Search und Trax. Auf Trax gedrückt, wird die Library auf Vollbild geschalten, so dass ihr eine möglichst große Übersicht, über eure Musikbibliothek habt.
Im Scratch Modus macht sich die Berührungsempfindlichkeit des Jog Wheels bemerkbar, mit der das anhalten und loslassen einer Schallplatten imitiert werden soll, was für ein Jog Wheel dieser Größe auch gut gelingt.
Die Hot-Cue-Sektion ist mit wahrlich großen Buttons ausgestattet, die zum Triggern geradezu einladen. Aufgrund der aufgedruckten Doppelbelegung (Beispielsweise "1/5") könnte man diese Tasten erstmal für ungewöhnliche Loop-Längen halten. Diese Doppelbelegung meint aber ganz einfach, dass es sich bei dieser Taste sowohl um CUE-Punkt 1 als auch um CUE-Punkt 5 handelt. Das Umschalten erfolgt über kleine Tasten daneben, die mit "1-4" und "5-8" bedruckt sind. Das löschen von CUE-Punkten ist ebenfalls schnell erklärt und erfolgt bei gedrückthalten der kleinen, schwarzen "Papierkorb"-Taste.
Loops lassen sich bequem über den Loop Encoder oder über die Loop In- und Loop Out-Taste setzen. Besonders positiv an der Loop-Sektion fällt mir auf, dass Loops nicht über den Push Encoder aktiviert werden, sondern über die Loop In-Taste. Bei Native Instruments Kontrol X1 passiert mir des Öfteren, dass ich beim Drehen gleichzeitig Drücke und versehentlich einen Loop auslöse. Zudem gefällt mir das schnellere Ansprechverhalten einer Taste im Gegensatz zum längeren Druckweg eines Encoders besser. Mit dem nebenstehenden Encoder lassen sich Loops verschieben. Die Shift-Taste verleiht diesen beiden Encodern übrigens Eigenschaften zur Geschwindigkeitseinstellung: Mit dem "Loop Length"-Encoder lassen sich im Shift Modus die Beats pro Minute einstellen und mit dem "Move"-Encoder das Tempo kurz anheben oder absenken (Pitchbend).
Zu guter letzt kommen wir zur Effekteinheit. Im Gegensatz zu allen anderen Modular Controllern auf dem Markt, hat sich Reloop zur Effektsteuerung für eine Kombination aus Mini-Fadern und Endlos-Potis mit Rasterung entschieden. Gerade die Mini-Fader mögen beim ersten Anblick etwas merkwürdig erscheinen, sorgen aber spätestens beim ersten Mix mit Reloop Contour für einigen Spaß. Durch den kurzen Weg lassen sich Effekte cutartig in den Mix bringen. Für ein dezenteres Einbringen oder eine Feinjustage stehen die Endlos-Potis bereit. Sowohl FX-Potis als auch die FX-Fader steuern dieselbe Effekteinheit. Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei den Potis um Endlospotis mit LED-Kranz handelt, ist dies kein Problem, da sich die Potis somit immer relativ zu den Fadern verhalten. Die Fader machen zudem gebrauch der Soft Takeover-Funktion in Traktor. Das heißt, die Software reagiert erst auf den Fader, wenn er sich hardwareseitig in Position der Software befindet, um so eine sprunghafte (und somit hörbare) Veränderung des Effektparamters zu vermeiden.
Soft Takeover ist also einerseits eine sehr nützliche Sache, kann jedoch hier und da auch verwirren, da man sich fragt, warum Poti XY nicht sofort reagiert.
Freunde des manuellen einpitchens werden möglicherweise einen Pitchfader auf Contour vermissen. Andererseits kann man die Entscheidung von Reloop auf einen Pitchfader zu verzichten durchaus nachvollziehen. Ob nun aus der Fragestellung heraus, ob Controller überhaupt noch einen Pitchfader brauchen oder dass vier Decks eh nur über computergestützte Synchronisation zu kontrollieren sind.
Groß in Form = Groß in Funktion? Qualität von Buttons, Potis und Fadern
Reloop setzt das erste Mal bei einem Controller auf gummierte Buttons und macht damit alles richtig: Die Buttons fassen sich angenehm an, haben einen klaren Druckpunkt und reagieren sehr Präzise. Vor allem die Hot Cue-Sektion mit ihren übergroßen Buttons ähnelt mehr einem kleinem Drumpad, denn Hot Cues, wie wir sie von bisherigen Controllern gewohnt sind.
Die großen, aus Hartgummi bestehenden Effektpotis sind ein deutlicher Fortschritt, was die Griffigkeit angeht. Zudem lassen sich alle Endlos-Encoder drücken, was durch die Vertiefung an der Oberseite gut von der Hand geht.
Auch ich hatte am Anfang Bedenken um die Haltbarkeit der Mini-Fader. Doch es kann Entwarnung gegeben werden: Trotz wirklich harten Cuts, konnte ich keine Beschädigung feststellen und bin von den Möglichkeiten, die diese Art der Effektsteueung mit sich bringt, wirklich überrascht.
Pro / Contra
Pro
- innovative Vierdecksteuerung mit nur einem Controller
- gute Verarbeitungsqualität
- große, gummierte Buttons
- geringe Latenz der Buttons
- Interface Edition mit 10-Kanal Audio-Interface
Contra
- kein Pitchfader für Freunde des manuellen Einpitchens
- Soft Takeover nach Deckumstellung kann manchmal etwas verwirrend sein
Fazit
Es gelingt Reloop tatsächlich, mit nur einem Controller die Steuerung von vier Decks in Traktor Pro zu ermöglichen. Natürlich bedarf das Ganze etwas Eingewöhnung und Übung, jedoch mag dies durch den klar gegliederten Aufbau schnell von der Hand gehen – saubere Beatgrids vorausgesetzt, denn Contour setzt ganz auf die Synchronisationsfunktion in Traktor.
Ein stabiles Metallgehäuse, gummierte Buttons und die 10-Kanal-Soundkarte der Interface Edition wissen zudem hardwareseitig zu überzeugen, sodass Reloop mit Contour ein äußerst gelungener Einstand in den Markt der modularen Controller gelungen ist.
Kategorie: Produkttests Digital Mixing
Tags: traktor, midi-controller, reloop, dj controller, kontrol x1, contour
Kommentare: 23
Kommentare
Stefan schrieb am 07.02.2011, 22:17
Bezüglich Sync-Button VS Pitchbend-Funktion:
Der springende Punkt ist, dass oftmals eben nicht alle Beatgrids korrekt gesetzt sind und somit die Sync-Funktion afaik nichts bringen würde. In diesem Fall besteht dann aber immer noch die Möglichkeit, manuell anzugleichen. Demnach macht diese Implementierung schon Sinn
Joe G. schrieb am 08.02.2011, 15:34
Danke für diesen klasse Bericht, werde mir diesen Controller nochmal genauer anschauen!
PS. Euren Blog findet man nur schwer auf der Elevator Startseite…
Michi H. schrieb am 08.02.2011, 19:48
Hey Leute,
kann mich dem Testfazit absolut anschließen.
Ich hab den Contour seid Sylvester und bin jeden Tag aufs neue begeistert…
Hab letzlich mit dem Contour von nem Kumpel ausprobiert wie das funktioniert mit zwei Contour’s und muss sagen das das noch vieeeel geiler ist…
Vorallem bei 4 Decks =)
Aber ich muss auch wirklich sagen, das Ding is geil und ich denke ich werde mit bald noch ne Controller edition dazukaufen!
Seatosh schrieb am 06.05.2011, 7:51
Hi an alle,
ich bin mit dem Aufbau und der Verarbeitung des Gerätes soweit sehr zufrieden.Ich möchte es zur Steuerung von Serato einsetzen jedoch ist das manuelle eingeben der Midifunktionen mühsam oder funktioniert (warscheinlich wegen meiner Unfähigkeit) teilweise nicht.Gibt es denn irgendwo fertige Mappings für Contour auf Serato?
Daniel schrieb am 09.05.2011, 13:09
@Seatosh: Leider gibt es bis jetzt kein Contour MIDI-Mapping von Reloop für Serato Scratch Live.
Christian schrieb am 29.09.2011, 16:33
Super Review! ![]()
Aber kann man ihn wirklich als “richtigen” DJay Controller verwenden? Weil doch Equalizer z.B. fehlen, oder?
Daniel schrieb am 29.09.2011, 16:45
Hallo Christian, Contour ist kein All-In-One-Controller sondern ein Modular Deck Controller. Bei der Contour Interface Edition benötigst du noch ein Mischpult um aufzulegen, bei der Contour Controller Edition eine externe Soundkarte und ein Mischpult.
grobi schrieb am 15.10.2011, 18:47
Hi ,
ist es möglich meine reloop contour controller edition mit einem mixer zu verbinden ?
影Shadow影 schrieb am 13.11.2011, 5:33
Meine Frage:
Ich arbeite mit TSP2 und den Sample decks.
Kann ich wie beim NI S4 die Sample decks mit dem Jogweehl anschieben und bremsen?
Da auch hier manche Beatgrids ned immer stimmt.
MFG 影Shadow影
Metze schrieb am 11.12.2011, 21:06
Hallo,
ich habe Traktor pro 2 über die Traktor Audio-Schnitt-Stelle am DDM 4000 Behringer Mischpult laufen und möchte den Reloop-Conteur lediglich als externen Medi-Controller laufen lassen. Bei Deck A und B funktionier es ohne Probleme, aber bei Deck C und D kann ich weder Loops reinsetzten, noch wird es zum Track-Deck. Habe schon mit dem Medi-Controller-Mapping “alles” mögliche versucht, aber bekomme es nicht hin. Ich bitte um Hilfe!!! Vielleicht kann einer von euch mir ja helfen ![]()
LG Metze
einK schrieb am 25.12.2011, 17:37
@Metze:
Ich habe den Contour IE und stand vor dem gleichen Problem… mir kam allerdings dann total “das kotzen” (um es ordinär auszudrücken)...
jednefalls folgendes: es gibt einmal das 0.8 mapping (im supportforu von reloop) und das 2.2.
beim 0.8 kannst du alle 4 decks verwenden, jedoch kannst du cue-points nichtmehr löschen (ein blöder bug)
bei der 2.2 version ist das löschen von den cues wiederrum möglich (wenn du die neuste Contour firmware hast) allerdings hast du dann nur 2 decks zum “gescheiten” mixen (die anderen sind ja wie du schon sagst sample decks)
MeTze schrieb am 25.12.2011, 17:54
@einK
Das heißt also, ich habe definitiv Einschränkungen oder wie????
Aber besser so als gar nicht….
Nehmen wir an ich würde mir noch mal den gleichen Controller ohne Interface holen müsste das Problem doch rein theoretisch behoben sein oder…..
Denn so lange die Sache nicht Funzt verwende ich den Controller ungern, habe da so ne Perfektion-Macke
Aber erst mal ganz ieben dank an dich, ich habe die Hoffnung schon aufgegeben!!!!!!
gstar66 schrieb am 26.12.2011, 21:55
@MeTze
wegen mappingprobs. würde ich mal bei den leuts von der traktorbible vorbeischaun.
grad T2pro sin die ma richtich fit…
find die bibel is eh unerlässlich wenn man beim mapping der einzelnen controller was reissen will..
grüsse
ich
MeTze schrieb am 27.12.2011, 0:30
@ einK und gstar66
das mapping habsch jetzt probiert, die Kacke funzt jetzt juhu und noch mal besten dank an dich einK….ehrlich, war sehr hilfreich…..
Und thanks für die Seite, ich werde diese bei meinen neuen Anschaffung noch oft genug brauchen!!!!
Thanks das es noch Leute gibt die einem unter die Arme greifen!!!!!!!!!!!!!
pbrocki schrieb am 04.01.2012, 15:13
Hallo Elevator Team und Kommentatoren,
ich möchte mir den Reloop Contour in der Controller Edition kaufen und ihn dann mit dem Reloop RMX-20 BlackFire Edition verbinden. Meine Frage ist, ob das alles ohne Probleme möglich ist, oder muss ich doch noch etwas dazukaufen? Bitte beachtete das ich ein totaler anfänger im Djing bin ![]()
Mit vielen Grüßen pbrocki
Daniel schrieb am 04.01.2012, 15:20
Hallo pbrocki, die Contour Controller Edition hat kein integriertes Audio Interface. Um Contour mit einem Mixer zu verbinden, benötigst du entweder noch zusätzlich ein externes Audio Interfaces mit mindestens zwei Stereo-Kanälen oder die Contour Interface Edition.
pbrocki schrieb am 04.01.2012, 15:28
Danke für die schnelle Antwort.
Könnte ich den Reloop Play benutzten um den Reloop Contour and den Reloop RMX-20 zu schließen? Würde das auch alles mit Traktor Pro klappen, mit dem mapping und mit den Treibern?
na oli schrieb am 23.01.2012, 8:16
huhu ,
ich hab da mal ne kleine frage…
wenn ich den contour ie nur mit rechner betreiben will , reicht der anschluss über usb oder muss ich mein 5.1 system dann an den controller anschließen ? ist noch zubehör nötig ? wenn ja , welches ?... weil meine boxen sind mit drei normalen klinke-steckern angeschlossen und der controller hat ja nur chinch anschlüsse oder ?
als kleiner hobbyDJ kenn ich mich noch nicht so aus.
na oli schrieb am 23.01.2012, 8:19
oh .. noch was vergessen…
hättet ihr denn vll ne andere empfehlung als den contozr, vll etwas was sich noch besser eignet? möchte mir jedoch kein extra interface kaufen müssen ...
Daniel schrieb am 24.01.2012, 11:19
Hallo na oli,
die Contour Interface Edition ist zum Anschluss an einen Mixer vorgesehen, da die verschiedenen Kanäle erst noch “extern” ineinander gemixt werden müssen. Den Mixer würdest du dann mit deinem 5.1 System verbinden (der Mixer geht in den Subwoofer und der Subwoofer verteilt die Signale an die Satellitenlautsprecher). Du könntest aber auch mit einem weiteren MIDI-Controller den internen Mixer in Traktor steuern und nur das Kopfhörer- und Master-Signal über Contour ausgeben. Jedoch macht das meines Erachtens wenig Sinn.
Es gibt von Reloop ein Video, in dem die Anschlussmöglichkeiten von Contour erklärt werden: http://www.youtube.com/watch?v=bYAy60vJkrk#t=0m25s
Alternativen zu Contour gibt es bei diesem Leistungsumfang und in dieser Preisklasse recht wenig.
Mit dem Native Instruments Kontrol X1 kannst du zwei Track Decks und zwei Effektebänke steuern, ein Audio Interface ist hier jedoch nicht integriert. Siehe: http://www.elevator.de/native-instruments-traktor-kontrol-x1.html
Der Allen & Heath Xone K2 kann vier Decks steuern, das Mixing müsste dann jedoch über den Internal Mixer Mode (entweder auch über den K2 oder über einen weiteren MIDI Controller) erfolgen, da der Controller in erster Linie so designed wurde, dass er Kopfhörer und Master ausgibt. Siehe: http://www.elevator.de/allen-and-heath-xone-k2.html
Wie sieht dein aktuelles Setup aus? Hast du einen Mixer?
na oli schrieb am 25.01.2012, 10:32
hallo,
mixer und sonstige technik die über rechner + software hinaus geht habe ich leider nicht…
das klingt alles so danach , dasss es alles in allem der doppelte anschaffungspreis wird ...
einK schrieb am 27.03.2012, 14:56
Hey MeTze, und sorry dass ich mich nichtmehr gemeldet hab.. ich hab leider grad wirklich keinen blassen mehr was dein Problem war, aber freut mich wenn ich dir geholfen hab.
Hast du bzw. hattest du jetzt eigentlich auch diese Problem mit den CUE-Points? Ich kann sie nicht löschen wenn ich das 4-deck mapping benutz und habe selbst im support forum von reloop nicht wirklich viel hilfe bekommen…
hoffe du meldest dich noch


















Jan schrieb am 07.02.2011, 18:12
Guter ausführlicher Test mit Auflistung der Stärken und Schwächen, jedoch wenn ich ein Effectcontroller will und Traktor benutze, hol ich mir lieber den NI Kontrol X1. Wenn man den Controller wirklich alleine benutzen sollte, dann säße man ja Tage an den Beatgrids, um überhaupt gescheite Übergänge zu bekommen - kommt natürlich auf die Musiksammlung an bzw. das was man halt braucht. Jedoch eine Sache versteh ich nicht: Wozu ein Pitchbend einbauen, wenn man die Sync-Funktion nutzen soll…das ergibt doch nicht ganz soviel Sinn, denn sobald ich das Pitchbend benutze geht die Sync-Funktion aus oder sie bringt mich wieder on-beat.
MfG Jan