Mit Spannung konnte man Anfang 2011 wenige Detaileindrücke eines neuen Controller-“Raumschiffes” in einer Animation auf der Webseite des deutschen Equipmentherstellers Reloop aufschnappen. Seit der Winterausgabe der Namm Show 2011 in Los Angeles und der Musikmesse 2011 in Frankfurt/Main sind nun auch erste haptische Eindrücke über die sogenannte “Mission III” dazugekommen – Reloop’s neuem Premium-Controller. Freundlicherweise habe ich bereits vorab ein Testgerät des neuen Reloop Jockey 3 für einen Testbericht von Reloop erhalten.
In dieser Review will ich für euch herausfinden, ob der Controller seinem futuristischen Namen gerecht wird und was sich noch für Überraschungen in dem Gerät verstecken.
Features und technische Daten
Features
- PRO Traktor Controller mit 4-Deck Switching System inkl. Traktor LE Software
- High-End 24-Bit / 96 kHz USB Audio-Interface mit BurrBrown AD/DA Wandlern und MIDI-Interface
- Master Edition: Analoge Quellen wie Plattenspieler oder CD-Player können direkt angeschlossen und auch ohne Computer gemixt werden
- insgesamt 90 frei zuweisbare MIDI-Regler (54 Tasten, 6 Fader, 13 Encoder mit Druck-Funktion, 15 Drehregler, 2 berührungsempfindliche Jog Wheels)
- High-Resolution Jog Wheels mit bis zu 4096 Impulsen pro Rotation
- Jog Drag: Der Jog Wheel-Widerstand ist auf den persönlichen Perfomance-Style einstellbar
- große, hintergrundbeleuchtete, gummierte Tasten mit Smooth-Touch Oberfläche und optimierem Click-Point für schnelles Triggern
Technische Daten
- Maße: 420 x 42 x 300 mm (B/H/T)
- Gewicht: 4,5 kg
- Inkl. Native Instruments Traktor LE DJ Software (Traktor Ready zertifiziert), Low-Latency ASIO/CORE-Treiber für PC & MAC, Netzteil und USB-Kabel
Lieferumfang
Über diesen Punkt kann ich euch diesmal leider nicht ganz so viel berichten. Da es sich lediglich um ein Sample handelt, sieht die Umverpackung dementsprechend unspektakulär aus. Dagegen ist der Inhalt schon wesentlich interessanter. Der Jockey 3 ist sicher über zwei Styropor-Schienen in der Schachtel untergebracht und zusätzlich eingehüllt. Neben dem massiven Controller aus Metall finden sich noch eine ausführliche Anleitung, ein Quick-Feature-Guide (Bedienübersicht für Traktor 1/2), ein Steckernetzteil, ein USB2.0-Kabel und eine Installations-CD mit Traktor LE und ASIO-Treibern in der Verpackung.
Der erste haptische Eindruck
Ist die Mission III erst einmal aus ihrer Hülle befreit, hält man einen soliden Controller mit einer Vollmetallverkleidung in den Händen. Bereits beim Herausnehmen aus der Verpackung macht sich das Gewicht von über 4 kg bemerkbar – die schwere Metallkonstruktion lässt grüßen. Ist der Jockey 3 schließlich auf den Tisch gehievt, geht es an das Eingemachte. Rein optisch findet man eine strukturierte Aufteilung vor, die die eigentliche Mixer-, Control- und Effektsektion mit schwarzen- und silbernen Flächen ordentlich voneinander trennt. Im Gegensatz zu anderen aktuellen Controllerlösungen wie Native Instruments S4 oder Denon’s DN-MC 6000 fällt auf, dass Reloops Jockey 3 mit nur zwei Kanalfadern aufwarten kann, was aber durch ein intelligentes Deck-Switching-System wieder Wett gemacht wird. Die zahlreichen Endlos-Encoder, Potis und Buttons fühlen sich hochwertig an – soviel kann ich zusammenfassend schon mal sagen. Speziell auf diesen Punkt werde ich aber später in diesem Beitrag nochmals differenziert eingehen.
Anschlüsse, Routing und Audio-Interface
Anschlussvielfalt
Gerade wenn man die Rückseite des Reloop Jockey 3 betrachtet, so ahnt man schnell, dass dies kein normaler Digitalcontroller ist. Neben dem üblichen Cinch-Masterausgang entdeckt man einen symmetrischen 6,3 mm Klinkenausgang (Stereo), der für die Anbindung einer PA ideal ist, einen Booth-Ausgang für etwaige Monitorlautsprecher, zwei Stereo-Eingänge für externe Quellen, die zwischen Phono- und Line-Betrieb umschaltbar sind, die üblichen Daten- und Stromstecker sowie einen “Master Thru”-Eingang. Gerade der zuletzt genannte Eingang ist nicht für jedermann ein selbstklärender Begriff: Damit lässt sich ein weiteres Audiosignal direkt bei Bedarf durch das Gerät schleifen. Somit ist es möglich, dass zwei DJs parallel auflegen können, wobei der Jockey als einziges Gerät mit der Anlage verbunden sein muss. Gleichzeitig ist es möglich, dass durchgeschliffene Signal direkt vorzuhören, um beispielsweise eine Übergabe innerhalb eines DJ-Teams zu realisieren. Auf der Vorderseite befinden sich zwei kraftvolle Kopfhörerausgänge in den Ausführungen 3,5mm und 6,3mm. Ebenfalls an der Frontseite lässt sich ein dynamisches Mikrofon mit 6,3mm Klinke anschließen und Lautstärke und Routing individuell einstellen.
Flexibles Routing mit Standalone-Feature
Manch einer wird sich fragen, warum ich das Routing als extra Punkt hier aufführe, da es ja eigentlich ein recht standardisiertes Thema ist. Im Gegensatz zu allen anderen mir derzeit bekannten Digitalcontrollern, lässt sich der Jockey 3 auch als Standalone-Mischpult, sprich ohne Voraussetzung einer PC-Verbindung, nutzen. So lassen sich zwei analoge Quellen wie CD-Player oder Turntable wie auf einem handelsüblichen DJ-Mischpult mit Line- und Crossfader, EQ und Vorhörsektion mixen. Interessanterweise sind auch kombinierte Setups möglich, wobei eine Seite sich im MIDI-Modus befindet und das Audiosignal einer DJ-Software wie Traktoranliegt, auf der anderen dagegen eine analoge Quelle zugespielt wird. Da die externen Signale beim Jockey 3 für diesen Fall nicht zwangsweise in die Software geroutet werden müssen, ist es wichtig, dass die Vorhörsektionen in Software und Hardware einwandfrei zusammenspielen. Dies klappt beim Jockey wirklich tadellos. Darüber hinaus lassen sich beide Stereo-Eingänge und der Mikrofon-Eingang unabhängig voneinander über das integrierte Audio-Interface in die DJ-Software routen. Die beiden Stereo-Inputs sind insofern interessant, da so der Jockey als zentrale Einheit eines DVS-Setups denkbar wäre. Neben dem zentralen Element des Audio-Interfaces könnten so direkt am “Mixer” Effekte und Loops aktiviert werden sowie zwei zusätzliche Trackdecks per MIDI gesteuert und direkt in den Mix integriert werden. Allerdings möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass nur bestimmte DVS-Systeme, bespielweise M-Audio Torq2, beliebige Audio-Interfaces zulassen. Traktor Scratch Pro benötigt ein zertifiziertes Interface und funktioniert daher nicht. Das flexible Routing des Jockey 3 zeigt sich auch darin, dass das Mikrofon-Signal nicht nur in die Software geleitet werden kann, sondern auch direkt an den Master-Ausgang, was für Durchsagen sehr praktisch ist.
Hochwertiges Audio-Interface
Nun aber endlich zu einem Thema, das besonders für diejenigen essentiell ist, die der Jockey zum Steuern einer DJ-Software wie Traktor nutzen wollen und für die Audioausgabe ein ordentliches Audio-Interface benötigen. Wie der Titel schon verrät, hat Reloop diesmal keine Kosten für sein “Raumschiff” gescheut und einen 24bit/96kHz Audiochip des renommierten Herstellers Burr-Brown® verbaut. AD/DA-Wandler dieses Herstellers werden vor allem in HIFI-Geräten der Spitzenklasse verbaut. Als Beispiel möchte ich den HIFI-CD-Player DCD-710AE von Denon nennen. Natürlich habe ich auch die resultierende Klangqualität subjektiv – auf meine Ohren vertrauend – getestet. Dafür verwende ich gerne den Kopfhörer Sennheiser HD 25, da dieser den Klang relativ unverfälscht und besonders klar vermittelt. Das Resultat: Der Klang kommt strukturiert, klar und zugleich druckvoll rüber - also so, wie es sein soll.
Buttons, Potis, Encoder, Jog Wheels und mehr
Ein ganz entscheidender Punkt bei DJ-Controllern der gehobenen Klasse sind natürlich die Bedienelemente. Auf der einen Seite sollen diese sich gut anfühlen und damit gut bedienen lassen, auf der anderen Seite ist es auch wichtig, dass die Verarbeitungsqualität stimmt. Genau das gilt es für das Premium-“Raumschiff” aus dem Hause Reloop zu untersuchen.
Buttons – auch für “Wurstfinger” geeignet
Die Buttons stammen aus einer ganz anderen Generation als die der kleineren Brüder Digital Jockey 1 und 2. Das merkt man sofort, wenn man ein paar mal darauf “herumgehämmert” hat. Beim Jockey 3 wurden anstelle von Hartplastik-Buttons konsequent Bedientasten aus halbtransparenten Hartgummi verbaut, die eine sehr glatte Oberfläche besitzen und somit für das Triggern von Samples oder HotCues bestens geeignet sind. Ebenfalls fallen der angenehme Druckpunkt und das beiläufige, gedämpfte “Klicken” bei Tastenbetätigung positiv auf. Insgesamt reagieren die Tasten zuverlässig und scheinen strapazierfähig zu sein. Was mir an dieser Stelle noch gut gefällt, ist die Oberfläche der Buttons: Diese ist bei wichtigen Tasten wie den Transport-Tasten und den HotCues ausreichend groß dimensioniert, was das Ganze wesentlich angenehmer macht, als permanent mit Fingerspitzengefühl vorgehen zu müssen. Was zu den halbtransparenten Tasten noch angesprochen sein sollte, ist die Beleuchtung: Die Helligkeit inaktiver Tasten kann mit einem stufenlosen Regler auf der Rückseite eingestellt werden – man spricht hier auch von Hintergrundbeleuchtung, wie man es beispielsweise von Native Instruments Kontrol X1 und S4 kennt. Aktive Tasten leuchten stets mit 100%. Das hat den Vorteil, dass man alle (inaktiven) Tasten auch im Dunklen ohne Anstrengung finden kann.
Leichtgängige Potis und (Pitch)Fader
Über die Potis und Fader möchte ich nur ein paar wenige Worte verlieren. Speziell die Drehpotis lassen sich angenehm gleichmäßig drehen und sitzen auch fest. Der Halt wurde verbessert, indem man wichtige Potis mit einer unter der Deckplatte sich befindlichen Plastikplatte zusätzlich verschraubt hat. Man könnte meinen, dass dieses integrierte Plastikgehäuse schlecht sei. Wenn man aber ein wenig darüber nachdenkt, kann es auch wieder Sinn machen: Das Plastik ermöglicht, dass noch eine geringe Elastizität gegeben ist und somit die Spannung zwischen verlötetem Poti und Befestigungsplatte nicht so stark ist. Demnach gleichen sich Vor- und Nachteile wieder aus. Ganz nebenbei, aber keine Selbstverständlichkeit: Alle Poti-Schafte sind aus Metall.
Der Blick fällt nun auf die Fader: Diese gleiten auch sehr angenehm leicht und gleichmäßig, haben aber ein leises, beiläufiges “Kratzgeräusch”. Letztere Eigenschaft darf man aber nicht überbewerten, da dies einerseits kaum was über die Qualität der Fader aussagt. Anderseits ist das bei sehr vielen Mixern und Controllern der Topmarken genauso und es hat nie etwas über die Langlebigkeit ausgesagt. Ich meine, ich bin in dieser Hinsicht einfach etwas zu empfindlich. Die Pitchfader verhalten sich analog, gleiten aber wesentlich schwergängiger. Was noch an den Pitchfadern gefällt, ist die fehlende Mittelrasterung: Somit lässt sich auch im Null-Bereich präzise der Pitch auswählen. Der Crossfader ist das Gegenteil im Bezug auf die Leichtgängigkeit des Pitchfaders und lässt sich sehr leicht bewegen, was vor allem für Scratchartisten vorteilhaft sein dürfte.
Encoder “ohne Ende”
Um Effekte zu steuern oder Modifikationen an Loops innerhalb einer DJ-Software vorzunehmen, setzt Reloop auf zahlreiche Push-Endless-Encoder. Wie schon bei den Potis, wurden ausgewählte Encoder zusätzlich verschraubt.
Das durch die Rotation verursachte “Klicken” der Encoder ist gedämpft und klingt daher nicht so aggressiv. Das Drehverhalten der Encoder des Jockey 3 weist eine mittelstarke Rasterung auf. Vergleicht man diese mit Native’s Controller S4, so sind diejenigen aus der Reloop-Schmiede einen Tick schwächer gerastert. Letztendlich kann man das aber nicht abschließend bewerten, da dies reine Geschmackssache ist. Was aber sehr schön ist, sind die LEDs, die um die Encoder der Effekteinheit kranzartig angeordnet sind und ein visuelles Feeback ermöglichen. So kann man sich den Blick auf den Bildschirm sparen und einen ungefähren Wert am Jockey 3 ablesen.
Präzise Jogwheels
Eine interessante Weiterentwicklung im Vergleich zu anderer derzeitiger Hardware von Reloop erkennt man am Jog Wheel. Einige Nutzer empfanden das Drehverhalten bisheriger Reloop Jog Wheels als zu leicht. Beim Reloop Jockey 3 lässt sich für jede Seite der Jog Wheel-Widerstand mit einem versenkten Zahnrad auf jeder Seite beliebig einstellen. Es gibt zwar auch zwei feste Einstellungsgrenzen, dennoch sollte dazwischen für jeden etwas dabei sein.
Die Jog Wheels an und für sich sind sehr flach und fühlen sich von der Oberfläche her etwas wie eine gute, alte Vinyl an. Die Topplatte ist wegen der Berührungsempfindlichkeit aber aus Metall. Ein großer Fortschritt ist rein optisch nicht anzumerken: Im Inneren wurde insoweit an der Technik gefeilt, dass die Jogwheels eine Auflösung von bis zu 4096 Ticks pro Umdrehung haben – sehr präzise. Leider wird diese Auflösung aktuell noch von keiner DJ-Software unterstützt, deshalb sind standardmäßig “nur” 2048 Ticks ausgewählt. Die Auflösung (512, 1024, 2048, 4096 Ticks) lässt sich übrigens über eine Tastenkombination am Gerät einstellen.
Intuitive Nutzung in Traktor Pro2
Betrachtet man das Layout des Jockey 3, so wird deutlich, dass dieses für Native Instruments Traktor Pro (2) – DJ Software ausgelegt ist. So werden etwa 4 Effekt-Encoder in einer Reihe geboten, wie es auch in der Software der Fall ist. Ebenfalls befinden sich etwa die Beschriftungen “FX Mode” (Auswahl zwischen Chained- und Advanced-Effektsektion) und eine Favoriten-Auswahl auf dem Jockey 3 – Funktionen, die in anderen DJ-Softwares (noch) nicht verwendet werden.
Es lassen sich am Jockey 3 alle wichtigen Funktionen der Track Decks ohne zusätzliche Tastenkombinationen steuern. Darüber hinaus ist es sehr praktisch, dass auch Hot Cues über eigene Tasten angesprochen werden und somit auch wirklich intuitiv nutzbar sind. Allerdings beschränkt sich das nur auf die ersten 4 HotCues. Die weiteren 4 befinden sich auf einer zweiten Ebene, die über den Taster “5-8” aktiviert und auf die selben Pad-Buttons gelegt wird. Der LED-Status wird dabei hardwareseitig zwischengespeichert und dem aktiven Layer entsprechend angezeigt. Gegenüber einer softwareseitigen Lösung (z.B. Modifier + Send Monitor State-Konstrukte in Traktor), läuft dies wesentlich zuverlässiger und man ist nicht an eine Software wie Traktor gebunden, die solche Möglichkeiten unterstützen muss. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass auch das Deck-Switching-System mit verschiedenen, hardwareseitig gespeicherten MIDI-Layern für den LED Output arbeitet und man somit keine Angst haben muss, dass es aufgrund des nötigen “Send Monitor States”-Midibefehls in Traktor zu Drop-Outs im Audiosignal kommt.
Wer gerne mit Loops arbeitet, wird ebenfalls mit zwei Push-Endcoder versorgt, womit sich sogar erweiterte Steuermöglichkeiten wie das Verschieben eines Loops ergeben. Wie auf anderen Controllern gibt es einen Length-Encoder, der die Länge eines Loops setzt. Allerdings interagiert der Encoder auf Druckbetätigung etwas anders als möglicherweise erwartet: Es wird ein aktiver Loop verlassen, allerdings nie ein neuer Loop gesetzt, sondern nur die Loop Active-Funktion in Traktor aktiviert. Damit ist es erstmals möglich, vorgefertigte Loops, die auf einen Hot Cue gespeichert wurden, zu aktivieren und zu modifizieren. Für das Setzen eines Loops gibt es einen dedizierten Button. Diese Konstruktion finde ich persönlich besser, da kein Loop versehentlich gesetzt werden kann, während man eine Looplänge definiert. Gerade in Traktor Pro 2 wird oft eine neue Länge in den Decks A/B definiert, ohne dass beabsichtigt wird, einen Loop zu setzen. Diejenigen, die mit Traktor Pro 2 noch nicht so intensiv gearbeitet haben, werden sich über den Sinn meiner letzten Aussage wundern. Die Aussage hat den Hintergrund, dass sich in Traktor Pro 2 ein neues Sample für die Sample-Decks C/D “on-the-fly” aus den Track-Decks generieren lässt. Ihr ahnt es schon: Die Länge des resultierenden Samples wird durch die Looplängeneinstellung der Trackdecks vorgegeben.
Nun komme ich zur eigentlich entscheidenden Neuerung in Traktor Pro 2: den Sample-Decks. Wie sind diese über das Reloop Jockey 3 zu bedienen?
Standardmäßig ist Traktor Pro 2 so konfiguriert, dass die beiden oberen Decks für die normale Musikwiedergabe eingestellt sind, die unteren beiden für Samples. Auf dieses Layout ist auch das derzeit aktuelle Mapping von Reloop ausgelegt. Will man aus dem normalen Track-Deck heraus das Sample-Deck steuern, so ist dies nur sehr eingeschränkt und über eine Shift-Tastenkombination möglich. Es lassen sich alle 4 Sample-Einheiten starten / stoppen bzw. stumm stellen, ein neues Sample aus dem spielenden Track erstellen und ein Sampleslot löschen. Damit lässt sich nur rudimentär arbeiten. Hier hilft die Tatsache, dass die Shift-Funktion über einen kleinen Schalter in einen Shift Lock-Modus versetzt werden kann. Das bewirkt, dass die Taste während dem “Samplen” nur einmal gedrückt und nicht permanent gehalten werden muss.
Das soll es aber nicht von der Steuermöglichkeit des Sample-Decks gewesen sein. Switcht man in Deck C bzw. D, so offenbaren sich so ziemlich alle Möglichkeiten, die die Sample Deck-Funktion unterstützt. Einerseits können über die LOAD-Taste beliebige, vorgefertigte Samples aus der Library in eine leere Einheit geladen werden. Bereits “geladene” Einheiten werden nicht überschrieben. Anderseits kann nun auch ein Loop aus dem Loop-Recorder geladen oder wie bisher ein neues Sample basierend auf den Track erzeugt werden. Was sehr praktisch ist, ist die Tatsache, dass die Endless-Encoder der Effektsektion nun ein weitere Bedeutung bekommen: Mit den Reglern lässt sich der Filter und die Lautstärke (über zusätzliches Shift) für jede Effekteinheit parallel variieren. Gleichzeitig wird der aktuelle Wert direkt über den LED-Kranz angezeigt. Die eigentlichen Effekt-Buttons übernehmen nun die Aufgabe einer Selektion. Diejenigen Sample-Einheiten, die damit ausgewählt sind, lassen sich über zwei zentrale Regler alle gleichzeitig modifizieren: Filter / Volume (wieder per Shift) und Loop-Länge. Um alle jeweiligen Werte zu resetten, genügt das Drücken der jeweiligen Push-Encoder. Somit sind auch coole Performance-Aktionen denkbar. Man merkt, hier steckt ein ausgeklügeltes System dahinter. Triggern lässt sich nun übrigens über die HotCue-Buttons. Hier darf man nicht mit Deck A durcheinanderkommen.
Gerade die umfangreiche Sample-Funktion mag beim Durchlesen etwas kompliziert klingen, das gebe ich zu. Gerade für diesen Fall legt Reloop eine große Funktionsübersicht bei, die bereits jetzt schon online eingesehen werden kann.
Zuletzt möchte ich in dieser Kategorie noch einen ganz kurzen Blick auf das Jogwheel – besser dessen Funktionsweise – werfen. Über vier seitliche Buttons lassen sich verschiedene Aktionen in Traktor steuern: Scratch, Pitch Bend, Seek und Track Select (öffnet Browse Modus). Schön ist, dass im Scratch-Modus das Jogwheel zweiteilig konfiguriert ist. Das heißt, dass mit dem gummiartigen Rand ein Track beschleunigt bzw. abgebremst werden kann, auf der Topplatte dagegen gescratcht. Beim Scratchen überhaupt fällt die hohe Auflösung des Jogs auf, da das Deck in Traktor sehr präzise reagiert. Zu den anderen Funktionen bedarf es keiner weiteren Erklärung. Einzig darf noch erwähnt sein, dass die 4 Jogwheel-Modi wiederum hardwareseitig implementiert sind und das Jogwheel abhängig davon verschiedene MIDI CC – Werte liefert. Demnach ist der Jockey 3 rundum theoretisch auch für jede andere DJ-Software verwendbar.
Auch wenn ich jetzt speziell in Verbindung mit Traktor nicht auf alle Funktionen eingegangen bin, so lässt sich feststellen, dass Controller und Software harmonieren und alle wesentlichen Funktionen intuitiv bedienbar sind. Lediglich die Sample Deck-Funktion scheint auf den ersten Blick etwas kompliziert, dafür wird dem Jockey aber eine Übersicht beigelegt. Etwas Eingewöhnung bedarf es schließlich bei jedem Controller.
Pro/Contra
Pro
- Sehr gute Klangqualität
- Rundum hochwertige Verarbeitungsqualität
- Zusammenspiel mit Traktor Pro (2)
- Verwendbar als Mixer (ohne PC)
- Präzise Jogwheels
- LED-Beleuchtung mit einstellbarer Hintergrundbeleuchtung
- Viele Einstellungsmöglichkeiten direkt am Controller
Contra
- Enormes Gewicht durch robuste Metallkonstruktion
Fazit
Mit dem Reloop Jockey 3 spielt der Equipmenthersteller Reloop erstmals in der Premiumliga unter den Controller Herstellern. So wurde dem Jockey 3 ein hochwertiges Audio-Interface mit Burr-Brown® AD/DA-Wandler spendiert und die Bedienelemente grundlegend überarbeitet. Das daraus resultierende Gewicht sei dem Jockey 3 verziehen, schließlich ist das Gehäuse eines der hochwertigsten Konstruktionen auf dem Markt.
Da das Konzept und die Traktor-Integration gut durchdacht sind, macht das Mixen mit dem Jockey 3 wirklich Spaß. Als besonderes Feature erlaubt die interne Technik zudem, den Controller als Hardwaremixer oder in einem kombinierten MIDI/Analog-Setup zu benutzen – dadurch bleibt man flexibel.
Reloop Jockey 3 ME
- 4-Deck Switching System
- Traktor Pro 2 Mapping
- BurrBrown AD/DA Wandler
Kategorie: Produkttests Digital Mixing
Tags: traktor, midi-controller, reloop, dj controller, native instruments, traktor pro 2, kontrol x1, dj mixer, kontrol s4, jockey 3
Kommentare: 44
Kommentare
Lord Hyperlord schrieb am 03.05.2011, 18:52
Hello,
Wirklich ein sehr lesenswerter Artikel! Ich bin ein Jockey2/Traktor User und muss zugeben, bei den lebhaften Schilderungen habe ich mich mehr oder weniger lautstark gefreut. Jetzt beginnt erst Mal die lange Phase des Geld sparen ...
Dj miba schrieb am 03.05.2011, 19:25
Wo liegt der Preis?
Der Bericht ist sensationell!
Daniel schrieb am 03.05.2011, 19:50
@Dj miba: Der Jockey 3 koster 589 € und ist ab voraussichtlich Mitte Mai lieferbar.
Joe G. schrieb am 10.06.2011, 13:30
Klasse Bericht! Thx!! Das Teil sieht ja Hamma aus!
Joe G. schrieb am 10.06.2011, 13:31
Noch was, macht ihr auch bald eine Video-Vorstellung vom Jockey 3? So wie ihr das für Mixage gemacht habt, würde mich freuen!
Gruß, Joe
DJLKTRMPLS schrieb am 10.06.2011, 13:46
Ein Sprung im Vergleich zum Vorgänger. Gute Sache.
Sascha schrieb am 15.07.2011, 13:35
Durchaus ein cooles Gerät, was ich jetzt auch bei mir zu Hause stehen habe.
Aber das offizielle Mapping von Reloop enttäuscht mich: So ganz klappt es nocht nicht, vor allem mit dem Deck-switching: Wechsel ich in laufendem Betrieb (so wie’s gedacht ist) von Deck A auf C und Browser durch meine Track funktioniert schon der “< Load” Knopf nicht und ich muss den Track mit meiner Maus ins Deck C hiefen…selbe Enttäuschung bei Betätigen von Play, wenn der Track im Deck C ist. Andere Funktionen/Knöpfe dagegen arbeiten richtig, zum Beispiel die Loop Sektion…
Also hoffen auf besserer Zeiten und bei der Vorfreude bleiben…
Grüße, Sascha
Stefan schrieb am 15.07.2011, 16:11
Hallo Sascha,
es gibt da eine Besonderheit bei Reloops Mappings, weshalb die Decks C/D bei dir wahrscheinlich nicht vollständig funktionieren. Reloops Standard Mapping ist standardmäßig so ausgelegt, dass die Sample-Einheiten aus Traktor Pro 2 über die Decks C/D gesteuert werden können.
Wenn du das nicht brauchst und ganz normal die Decks C/D als sogenannte Track-Decks verwenden möchtest, so empfiehlt sich ein anderes Mapping, das auf der Hersteller-Seite angeboten wird.
Schau mal hier, ein Direktlink:
http://www.reloopdj.com/forum/index.php/topic,5283.0.html
Sascha schrieb am 15.07.2011, 16:16
Hallo Stefan, dank für deine schnelle Rückmeldung. Ich habe in dem Forum von Reloop auch schon einige Male rumgesucht und habe genau das Mapping getestet, welches du mir da empfehlst. Ich werde es gleich nochmal einbinden, damit ich berichten kann, woran es (bei mir) da scheitert - wobei mein Ziel definitiv nicht ist, alles schwarz zu sehen ![]()
Viele Grüße, Sascha
Daniel schrieb am 18.07.2011, 14:04
@Sascha, besteht das Problem immer noch? Welche Firmware hast du auf einem Jockey 3? Welche Version von Traktor nutzt du? Hast du im Traktor Controller Manager mehrere Devices installiert?
Sascha schrieb am 22.07.2011, 21:25
Hallo, entschuldigt bitte die lange Wartezeit, ich hatte erst jetzt wieder Zeit mich ans Jockey zu setzten.
@ Daniel: Ich habe letzte Woche ein Firmwareupdate gemacht. Neuste Version ist drauf. Ich habe auch heute morgen nochmal nach Traktorupdates gesucht und bin auch hier mit der aktuellsten Version ausgestattet, ich habe mir auch genau das oben genannte Mapping geladen und nach “Anleitung” importiert UND ausgewählt/aktiviert.
Demensprechend wirklich alle up-to-date! Ein bisschen kenne ich mich auch grundsätzlich mit Computern aus, da ich Fachinformatiker bin.
Also alle Treiber (ASIO Treiber sind auch die neusten von heute morgen aus dem Reloop Forum!) und so was korrekt installiert und nix, was sich beißen könnte…
Jetzt habe ich gerade ein bisschen “gespielt” und getestet und mir ist leider wieder sehr schnell die Lust vergangen…
Es hat sich etwas getan im Vergleich zum letzten mal: ich kann nun in alle 4 Decks (korrektes Mapping gewählt) Tracks laden ABER, leider funktioniert auf allen 4 Decks (für C & D mit umschalten) Preview nicht - muss also per Maus angewählt werden. Und Play funktioniert auf Deck C & D nicht, da kann ich den Track nur mit CUP oder CUE ans laufen bringen…
Da ist mir dann die Lust schon wieder etwas vergangen und ich habe erst mal nix weiteres getestet…
Ich würde mich natürlich freuen, wenn Ihr noch eine Idee habt!
Beste Grüße & ein schönes Wochenende,
Sascha
Daniel schrieb am 25.07.2011, 10:14
Hey Sascha,
nicht verzweifeln, wir finden eine Lösung. Ich habe deine Problembeschreibung an den Reloop Support weitergeleitet. Dort wird man sich via e-Mail mit dir in Verbindung setzen.
Sascha schrieb am 25.07.2011, 10:25
Danke Daniel! Sehr nett!
Inzwischen habe ich auf 2 Decks + Sampeldecks umgeswitcht und komme damit soweit ganz gut klar.
Da muss ich mich noch ein bisschen in die Sapeldecks einarbeiten (z.B. synchonisieren) aber damit lässt es sich leben.
Trotzdem wären 4 Decks für mich die Königs-Lösung.
Danke und beste Grüße, Sascha
Daniel schrieb am 25.07.2011, 10:25
@ Sascha: Leider scheint die in deinen Postings hinterlegte e-Mail-Adresse nicht zu stimmen. Wir bekommen beim Kontaktieren immer “Undelivered Mail Returned to Sender”-Fehlermeldungen.
Sascha schrieb am 25.07.2011, 10:32
@ Daniel: Dann muss ich mich vertippt haben. In diesem Post habe ich nochmal genau drauf geachtet -> stimmt.
Danke für die Bemühungen!
dani schrieb am 03.08.2011, 0:37
hallo zusammen,
würdet ihr des ding auch für einsteiger empfehlen?!
sowas hat mich als techno begeisterter schon immer mal interessiert
Dario schrieb am 08.08.2011, 21:00
Hallo,
wie mein Vorredner schon sagt,
lohnt es sich als Einsteiger zu dem DJ III zugreifen und ihn dann langfristig zunutzen?
Oder dann lieber doch ClubMixer+CDJ?
ich intressiere mich für House,Techno,Electro,Minimal,Hands-Up (kein Hip-Hop)
LG (:
Sascha schrieb am 08.08.2011, 21:14
Also, wenn ihr so viel Geld über habt und es euch das Wert ist, kann ich das Ding nur empfehlen. Alerdings habe ich, wie schon beschrieben, Probleme beim 4-Deck-Betrieb, aber da hilft Euch der Elevator-Support bestens weiter! Und ansonsten funktioniert es mit 2 Decks wunderbar…
Viele Grüße
Dario schrieb am 08.08.2011, 21:18
Also als Einsteiger sind mir 2 Decks genug.
dazu brauch man ja auch Traktor Pro Update usw.
das Geld spare ich mir dann an (bin noch Schüler)...
das find ich gut, dass du ihn empfehlen kannst (:
nur leider weiß ich nicht ob ich digital oder analog anfangen sollte:/ das Beatmatchen ist mir vorerst nicht so wichtig, da ich eh alles über mein Notebook steuern will.
Ja, ich habe auch nur Gutes über Elevator gehört!
sollte mein erstes Pult neu sein, wird es hier gekauft!(:
Sascha schrieb am 08.08.2011, 21:29
Auch wenn’s gebraucht ist kann ich dir Elevator ans Herz legen: Die B-Ware gibts mit Garantie und es ist nen fairer Preis…
Viel Spaß bei Einstieg ins teure Hobby
Dario schrieb am 08.08.2011, 21:32
Danke(:
aber irgendwie ist jedes Hobby teuer…
John schrieb am 22.08.2011, 18:15
sehr sehr derber artikel
arbeite momentan noch mit meinem numark mixtrack pro und der reloop hats mir entgültig angetan!
danke für den super artikel!
cosxworld schrieb am 18.10.2011, 20:12
Was mir beim ersten Gig aufgefallen ist, dass der Jockey 3 auch wie mein erster Controler, der wesentlich günstiger war, öfter mal die Reglerstellungen “vergisst”. Da hab ich gehofft, dass der Jockey 3 sich öfter mit der Software synchronisiert. Gerade beim switchen hat er Lautstärke und Fader schnell vergessen. Mitunter reagierten die Regler erst nach ein paar mal hin und her bewegen. Was beim Live Mix im Publikum nicht so gut an kam, durch plötzliche Lautstärkeschwankungen wirkte es sehr unprofessionell. Das hat mich bei meinem alten Controler (Numark/Total Control) schon genervt. Gibt es da einen Trick, oder ein besseres Handling dafür?
Daniel schrieb am 19.10.2011, 11:15
Hallo cosxworld,
das Mapping des Reloop Jockey 3 wurde auf Soft Takeover-Basis erstellt. Das heißt in der Praxis, dass bei Deckwechsel Reglerstellungen erst umgesetzt werden, sobald die vorhergehende Stellung, also, die vor Deckwechsel, erreicht wurde. Dies ist eine Funktion, kein Fehler und soll die von Dir genannten Lautstärke- und Effektschwankungen verhindern. Oder ist es so, dass Soft Takeover bei dir gerade nicht funktioniert hat?
cosxworld schrieb am 19.10.2011, 17:18
Hallo Daniel, danke für die Antwort. Schwer zu sagen. Das kann schon sein, daß die Regler erst auf die alte Position reagierten. Im Eifer des Gefechtes werde ich dann wohl die Fader nach oben gerissen haben, was die Lautstärke abrupt erhöhte. Vielleicht haben die Fader auch nicht sofort reagiert weil ich sie zu schnell auf und zu gezogen habe. Ist vielleicht ne Sache mit Gefühl. Ich werd´s zu Hause mal “trainieren”. Hab ihn gerade mal ne Woche. Und verzichten kann ich schon jetzt nicht mehr auf den Jockey 3. Für mich der beste Controler zu diesem Preis.
Dj Miba schrieb am 23.10.2011, 20:25
Läuft der Controller auch mit Windows Vista?
Freue mich auf jede Antwort.
Danke und Gruss
Daniel schrieb am 24.10.2011, 9:52
@ Dj Miba: Ja, der Reloop Jockey 3 läuft problemlos unter Windows Vista (wie auch unter Windows 7).
Sascha schrieb am 27.10.2011, 22:45
Hallo, nach einigen Youtube Videos wurde mein Interesse am “Master Trough” nun immer größer… Gibt es irgendwo ganz genaue Infos dazu, so ein bisschen erfährt man ja überall im Netz aber ich brauch nen Guru :D
Was schließe ich da an und wie kann ich es mir wohin routen?
Noch eine davon unabhängige frage wäre: Kann ich, wenn Traktor auf 2 Decks + Samples eingestellt ist, trotzdem die beiden Eingänge direkt auf den Master routen? (Und so beispielsweise eine Machine also das Audio Signal der Maschine dran hängen?
Kevin schrieb am 14.11.2011, 13:26
Hallo an alle :o)
Frage hab mir auch überlegt das ich mir den jockey 3 zulege und schwanke aber noch was is denn der unterschied zwischen einem dj pult und einen mixer ???? de meisten discos verwenden ja nur mixer mit plattenspieler und cd :D danke im vorraus
lg
Andyko schrieb am 04.02.2012, 16:27
Hey an alle :D
Habe mal eine frage will jz in den bereich DJing einsteigen und würde gerne wissen was da besser is der Reloop Jockey III oder der Denon DN-MC3000 ????? :D
Thx im vorraus :D
Liebe Grüße, Andyko
Natem schrieb am 06.02.2012, 18:06
@Andyko, also meiner Meinung nach, wenn du dammit anfangen willst würde ich noch nicht sowas “großes” nehmen eher kleiner anfangen, denn du wirst schnell merken dass du am anfang noch gar nicht die ganzen effekte und cue´s gar nicht brauchst da du dich erstmal auf einen richtigen übergang, lautstärke und geschwindigkeit anpassen konzentrieren wirst, da fallen die ganzen anderen funktionen erstmal weg… Zudem weist du ja nicht ob du überhaupt weitermachen möchtest oder nicht, sprich ist das Djing was für dich oder nicht?
Also ich würde am Anfang sagen: Erstmal was kleines holen nichts großes zu einem gutem Preis <-> Leistungsverhältniss.
MFG Natem
Andyko schrieb am 06.02.2012, 20:24
Hey
@Natem
Thx für deine Antwort aber ich weiß das ich bei dem DJing bleiben möchte und so ein paar sachen wie z.B. die Übergänge bekomme ich schon einigermaßen hin un deswegen war die frage was besser ist. Und außerdem möchte ich mir nichts kaufen was 1. “nichts” ist und 2. möchte ich mir nach 2-3 Monaten keinen neuen kaufen weil der andere mir zu “klein” geworden ist.
MFG, Andyko :D
Andyko schrieb am 06.02.2012, 20:27
Hey und ach noch eine sache an Natem:
Welchen DJ controller würdest du mir denn für den “Anfang” emphelen ?? Oder würdest du nicht mal zu einem Controller greifen ??
MFG, Andyko
Sascha schrieb am 07.02.2012, 7:26
Guten Morgen Andyko,
also ich würde dir für den Einstieg die Vorgänger empfehlen. Sprich das Jockey II. Damit bin ich zum Beispiel auch angefangen, und du wirst nicht direkt nach 2 Monaten direkt das Verlangen nach etwas größerem haben. Zudem kannst du alles, was du an dem Controller lernst auch schnell am Jockey III umsetzten. Und der Preis ist einfach unschlagbar finde ich
Kevin schrieb am 07.02.2012, 7:51
Dem kann ich nur zustimmen ich bereue es jetzt noch nicht einfach klasse das Teil :o)
Andyko schrieb am 07.02.2012, 20:44
Hey
Thx für die schnellen Antworten :D
Aber meine frage war eher was einfach besser ist der Reloop Jockey3 ME oder der Denon DN-MC3000. wobei ich mich jz dafür entschieden hab mir den Denon DN-MC6000 zu kaufen weil ich ein einfach unschlagbares angebot bekommen habe.
MFG, Andyko
Lucas schrieb am 23.02.2012, 0:23
Moin Moin , bin Stolzer besitzter des Jockey 3 . Ich muss Selbst sagen , ich hätte den bericht nicht besser schreiben können ... Ein Mächtiger Controller mit Geilem sound und Perfect für jeden DJ der unterwegs ist .
Hab ihn jetzt schon seit knap 3 Monaten und es vergeht kein tag wo ich nicht dran bin und Musik zu machen .
Auch für einsteiger ein guter anfang . Besser als ein Normalen Midi sich zu kaufen .
Nja im gesamten ein Top Bericht für ein Top Gerät !
MfG Lucas
Baffdeck schrieb am 20.03.2012, 17:20
Habe mir die Tage auch einen Jockey 3 zugelegt.
Gutes Gerät :D
Danke für den Test !
-die akte- schrieb am 06.04.2012, 18:14
...das teil ist nicht nur super, das teil ist(vor allem in vergleich aller anderen anbietern und hersteller solch controllern) absolut mega geil!!!
reloop hat sich mit diesen -teil- in den himmel der oberkasse des bereiches “digital-dj´íng, controllersteuerung usw.” mit beachtlichen argumenten nicht erst befördert, vielmehr schon seit dem d-j 2 auch nachdrücklich anspruch auf anwärter dieses stellenwertes erhob, konnte das mit überzeugenden darbietunge der d-j 3 mit nachdruck deutlichst unter beweis gestellt werden!
RESPEKT RELOOP!!! ...ihr hab bis jetzt die größten sprünge aller hersteller bewerkstelligen können, was den bereich weiterentwicklung betrifft!!! hammer gut, echt!!!
...und natürlich, das beste kommt immer zum schluss, sehr guter bericht, sehr gute nacharbeit, weiter so!!!
ach ja, der preis: 499€ !!! (media-markt)
...oh, sorry, ich schrieb vorhin, das beste zum schlusss….!!! sorry, nun ist´s doch der peris das beste, nicht dein bericht! aber ich bin mit sicher, du verstehst das! ![]()
...neee, hehe, weist was zu schluss kommt und das beste ist: ich bin stolzer besitzer seit gestern dieses wirklich geilen sahnestückchens von reloop!!
hatte zur wahl: reloop d-j 3 für 500,-€, traktor s-2 knappe 400,-€, american audio vms4 knappe 400,-€ und eine weitere für 600,-€, pioneer t4(?!) 900,-€!!!
...und noch paar andere hersteller zwischen 75-1000,-€ die keine größere beachtung fanden, weil entweder nie gehabt oder bei erster ansicht oder berührung nicht erweckt wurde!
ätsch: traktor (hartware!!!*ggg*)und pioneer(wobei die aber auch wirklich gut sind) und alle anderen wie se so heißen!!!!!!
so, danke dir, und trotzdem super bericht von dir!!! (...thema zuletzt!!!)
pinkredpony schrieb am 22.06.2012, 10:15
kann jemand das gute teil auch für den einsatz mit serato empfehlen bzw was gibt es denn da so als alternative vergleichbar zu diesem Gerät? danke
Lord Hyperlord schrieb am 22.06.2012, 11:27
@pinkredpony: Schau doch Mal beim Hersteller, die Terminal-Serie ist für Serato: http://www.reloop.com/reloop-terminal-mix-2
Dario schrieb am 03.09.2012, 22:32
kurze frage, ich hab ein kleines problem mit meinem mapping. geht um folgendes.
ich kann loop fähige tracks nicht loopen. die sample laufen paar sek und sind dann fertig. wie kann ich über den j3 das einstellen?
zum 2. ich kann ja pro taste (wenn ich mich nicht irre) mit 4 samples belegen, trotzallem kann ich über die konsole immer nur den obersten abspielen. und dann auch nicht als loop.
hoffe mein problem is halbwegs verständlich ![]()
danke schonmal
















Phil v. Sassen schrieb am 03.05.2011, 18:14
Ein Quantensprung im Vergleich zum Vorgänger!