Im Test: Reloop Mixage

 
Im Test: Reloop Mixage

Nachdem mein Kollege Stefan euch in einem ausführlichen Testbericht Reloops neuen Referenzcontroller Jockey 3 vorgestellt hat, liegt es nun an mir, den seit wenigen Wochen verfügbaren Einsteigercontroller Reloop Mixage zu testen. Mixage, was laut Hersteller französisch und nicht englisch ausgesprochen wird, ergänzt Reloops Produktsortiment aus Handicapsicht nach unten hin und zielt damit auf Einsteigerund Gelegenheits-DJs ab, für die es in erster Linie zählt, unkompliziert Lieder über eine einfach gestaltete Kontrolloberfläche ineinander zu mischen.

Trotz des Einsteigerfaktors und einem Preis von derzeit 199 € für die Controller Edition, die ausschließlich in Weiß verfügbar ist, beziehungsweise 259 € für die schwarze Interface Edition, wirbt Reloop damit, die gleichen Bauteile wie in der Digital Jockey 2-Serie verwendet zu haben, was Mixage deutlich von der zum Teil etwas günstigeren Konkurrenz abheben soll.

Wie sich Mixage in Punkto einsteigerfreundliches Produktlayout und Verarbeitungsqualität schlägt, lest ihr in folgendem Testbericht.

Features und technische Daten

Features

  • professioneller DJ-USB/MIDI-Controller mit integriertem Audio-Interface
  • integriertes 4-Kanal USB-Audio-Interface mit 16-Bit/48 kHz
  • 6,3 mm Mikrofonanschluss (mit eigenem Lautstärkeregler)
  • Stereo-Cinch Ausgänge zum Anschluss an die Master-Anlage und 6,3 mm Kopfhöreranschluss zum direkten Vorhören
  • insgesamt 54 MIDI-Regler (30 Tasten, 5 Fader, 4 Encoder, 1 Druck-Drehregler, 12 Drehregler, 2 berührungsempfindliche Jog Wheels)
  • Technische Daten
  • Maße: 370 mm x 44 mm x 258 mm
  • Gewicht: 1,9 kg

Lieferumfang

Reloop Mixage kommt in der für Reloop Produkte typischen schwarz bedruckten Verpackung. Das Gerät selbst wird durch zwei Styroporschienen gesichert und so vor Transportschäden geschützt. Im Lieferumfang enthalten sind eine Bedienungsanleitung samt Sticker, ein USB-Kabel und Traktor LE.

Ein Netzteil ist optional erhältlich. Dies war für meinen Testbetrieb jedoch nicht nötig, denn Mixage lief stabil mit dem vom USB-Port gelieferten Strom. Es kann jedoch vorkommen, dass euer USB-Port nicht ausreichend Spannung für Mixage liefert. In diesem Fall ist ein 6V/1.5A Netzteil vonnöten, das ungefähr mit 10 € zu Buche schlägt.

Der erste Eindruck: Bruder, Schwester, Klon?

Reloop scheint im Ersteindruck dem Werbeversprechen in Sachen Verarbeitungsqualität gerecht zu werden: Mixage sieht dem Digital Jockey 2 zum Verwechseln ähnlich. Und das ist durchweg positiv gemeint, schließlich ist der Digital Jockey 2 einer der erfolgreichsten DJ-Controller am Markt. Warum nicht also auf Bewährtes setzen?!

Denn das bedeutet für den Kunden ein stabiles Metallgehäuse und festsitzende Potis. Die Topplatte gibt auch bei stärkerem Druck nicht nach. Das Layout ist im Großen und Ganzen der Digital Jockey 2-Serie sehr ähnlich, wurde aber vor allem in der Effektsektion auf das Nötigste reduziert. Weitere Unterschiede zur Digital Jockey 2-Serie werden zudem in der Bedruckung auf der Topplatte deutlich. War die Digital Jockey 2-Serie noch in den Farben Schwarz-Bronze gehalten und optisch horizontal geteilt, ist Mixage in die Bestandteile Deck A, Mixer-Sektion und Deck B vertikal aufgeteilt.

Mit 1,9 kg ist Reloop Mixage angenehm leicht. In den Abmessungen wurde Mixage in der Tiefe um etwas mehr als eine Crossfadertiefe (genaugenommen um 4 cm) reduziert, in der Breite und in der Höhe hat Mixage exakt dieselben Abmessungen wie die Digital Jockey 2-Serie.

Alle Buttons und Poticaps sind wie bei der Digital Jockey 2-Serie aus Plastik und machen einen soliden Eindruck.

Anschlüsse

Die Interface Edition von Reloop Mixage verfügt über eine integrierte Soundkarte in 16bit/48kHz mit einem unsymmetrischen Masterausgang in Cinch und einen Kopfhörerausgang in 6,3 mm-Ausführung. Mehr gibt’s an Ausgängen nicht zu vermelden. Ein zusätzlicher Kopfhörerausgang in 3,5 mm Ausführung ist nicht vorhanden. Ein Booth Ausgang fehlt Mixage ebenfalls. Das Reloop auf einen Booth Ausgang verzichtet hat, ist nicht nur aus Kostengründen verständlich. Mixage wird wohl in erster Linie Daheim oder auf kleineren Privatparties zum Einsatz kommen, bei denen im Normalfall eh kein Monitorsystem für den DJ notwendig ist.

Sowohl der Master- als auch der Phones-Regler steuern übrigens nicht die (softwareseitige) Lautstärke in Traktor, sondern regulieren das Signal hardwareseitig. Also nicht wundern, falls trotz aufgedrehtem Master- und/oder Phones-Poti kein Ton aus Mixage kommt. In diesem Falle einfach überprüfen, ob die Lautstärke für Master und/oder Kopfhörer softwareseitig aufgedreht sind.

Eingangsseitig verfügt Mixage über einen Mikrofoneingang in 6,3 mm Klinke. Der Mikrofonkanal kann übrigens direkt zur Soundkarte durchgeschliffen werden, sodass ihr im Falle eines Softwareabsturzes auch ohne Traktor eine Durchsage machen könnt.

Mixage installieren

Mixage wurde in erster Linie für Traktor konzipiert. Genauergenommen für Traktor LE. Bevor Mixage in Traktor einsatzbereit ist, muss zunächst der ebenfalls auf der Traktor LE CD befindliche ASIO Treiber installiert werden. Nachdem Mixage, in meinem Falle von Windows, unter Mac OS X läuft Mixage natürlich auch, erkannt wurde und ich den Installtionsanweisungen auf dem Bildschirm folge geleistet habe, bittet mich der Treiber um einen Neustart des PCs.

Den Rechner wieder hochgefahren und Traktor LE gestartet, ist die Einrichtung eigentlich ein Kinderspiel. Ab der beigelegten Traktor Version 1.2.7 ist Mixage im Setup Wizard(“Preferences” ? “Setup Wizard”) integriert. Wer also bereits vor dem Kauf von Mixage Traktor auf seinem Rechner installiert hat, sollte zuerst nach möglichen Updates über das Native Instruments Service Center(“Help” ? Service Center”) suchen.

Die Benutzung von Mixage in Traktor LE

Dank der aufs wesentliche reduzierten Bedienelemente kommen Anfänger bereits nach kurzer Eingewöhnung mit Reloop Mixage gut zurecht. Über Mixage können alle wichtigen Funktionen in Traktor LE gesteuert werden. Mixage wird derzeit noch mit Traktor LE 1.2.7 ausgeliefert, es soll aber in naher Zukunft allen Nutzern durch Native Instruments ein kostenloses Update auf Traktor LE 2 ermöglicht werden.

Reloop Mixage

Trackauswahl

Der übergroße und hochwertig wirkende Trax Encoder ermöglicht die Auswahl eines Tracks. Möchte man in einen anderen Ordner wechseln, muss die Shift-Taste gedrückt werden. Dann agiert der Trax Encoder als Ordnerauswahl. Übrigens: Ein Shift Lock kann per Switch an der Rückseite von Mixage dauerhaft ein- oder ausgeschalten werden und muss nicht wie bei der Digital Jockey 2-Serie per Firmwareupdate auf “Shift Lock” gesetzt werden. Ich persönlich bevorzuge die Benutzung von Mixage mit eingeschaltenem Shift Lock. Im Shift-Modus kann man dann auch Lieder direkt aus der Library vorhören. Diese Funktion wurde sinnigerweise auf den CUE-Button von Kanal 1 gelegt. Der CUE-Button von Kanal-2 stoppt den vorgehörten Track. Über die zwei Buttons neben dem Trax Encoder wird der mit dem Trax-Encoder selektierte Track in Deck A beziehungsweise Deck B geladen.

EQ-Sektion und Fader

Für die zwei Decks in Traktor LE steht auf Mixage je eine eigene EQ-Sektion zur Verüfgung. Die EQ-Sektion ist mit ausreichend Platz zwischen den einzelnen EQ-Potis versehen wurden, sodass man beherzt zugreifen kann und sich nicht wie im Miniaturland vorkommt. Über eine “Push 2 Kill”-Funktion, wie in der Reloop Digital Jockey 2-Serie, verfügen die Potis übrigens nicht mehr. Bei der Reloop Digital Jockey 2-Serie wurden noch Push-Encoder verbaut, welche bei Betätigung das komplette Frequenzband in Traktor auslöschen. Da es hier beim Mixen jedoch durch das ungewollte gleichzeitige Drücken und Drehen des Encoders zu einer Fehlfunktion kommen kann, hat Reloop sich für normale, nicht-drückbare EQ-Potis entschieden. Meiner Meinung nach die richtige Entscheidung.

Was mir persönlich immer nicht ganz so gut gefällt, ist das verwendete Material (Plastik) der Poticaps. Ich habe mich bereits in diversen anderen Tests darüber ausgelassen (siehe Pioneer DJM-350 oder Pioneer DDJ-T1) und kann es auch hier nicht lassen: Ich finde gummierte Poticaps wesentlich angenehmer. Aber das ist wohl rein subjektiv. Der ein oder andere mag vielleicht Potis aus Plastik als angenehmer empfinden. Positiv fällt hingegen auf, dass die Potisstifte unter den Poticaps nicht aus Plastik, sondern aus Metall gefertigt werden, was gerade bei Einsteigercontrollern sehr selten der Fall ist.

Unterhalb der EQ-Potis befinden sich die CUE-Buttons zum Vorhören eines Tracks. Bei der Digital Jockey 2-Serie befanden sich die CUE-Buttons noch oberhalb der Effekteinheit. Bei Mixage sind die CUE-Buttons nun erfreulicherweise an die Stelle gerückt, wo man sie normalerweise auch auf einem klassischen DJ-Mixer findet. Zwischen den beiden CUE-Buttons befindet sich der CUE-Mix-Fader. Fader? Richtig gelesen. Reloop setzt wie beim Jockey 3 auf einen CUE-Mix-Fader, den ihr zwischen ausschließlich vorgehörten Tracks und Mastersignal stufenlos hin und her schieben könnt.

Im Gegensatz zu den Cue-Buttons fällt der Gain-Regler in seiner Platzierung (weiterhin) etwas aus dem Rahmen. Dieser gesellt sich zu den Effekt- und Looppotis links bzw. rechts der Equalizer-Sektion.

Die Fader von Reloop Mixage haben einen angenehmen Lauf. Die Linefader weisen beim Hochschieben einen leichten Widerstand auf, der Crossfader gleitet sehr leichtgängig. Alle Fader sind fest mit dem Gerät verbunden und machen einen, vor allem in Bezug auf den Preis des Geräts, sehr guten Eindruck.

Transportsektion, Jog Wheels und Pitchfader

Die Transportsektion von Reloop Mixage besteht wie bei fast allen DJ-Controllern aus Play, CUE, CUP und Sync. Wechselt man jedoch in den Shift-Modus, verwandeln sich die eben genannten Tasten in CUE 1 – 4, was ein Abrufen von CUE-Punkten in Traktor Duo und Pro ermöglicht. In Traktor LE ist dies leider nicht möglich.

Das Jog Wheel von Mixage ist identisch mit dem der Reloop Jockey 2-Serie. Sowohl in den Abmaßen als auch in der Funktion unterscheidet es sich nicht. In der Interface Edition ist es berührungsempfindlich(Stichwort: Körperelektrizität) und zweiteilig. Das heißt, wird es im Scratch Modus nur am äußeren Rand gedreht, fungiert es als Pitchbend; wird das Jog Wheel auf der Oberseite berührt, hält der Track an uns es kann gescratcht werden – ähnlich der Funktionsweise eines Plattenspielers.

Neu ist, dass das Jog Wheel in seiner Berührungsempfindlichkeit (“Jog Adjust”) eingestellt werden kann. Stellt man das Jog Wheel auf 10/10, ist es etwas “überempfindlich”, sodass das Jog Wheel bereits kurz vor Berührung auf die körpereigene Spannung reagiert. Da die Empfindlichkeit aber stufenlos eingestellt werden kann, stellt dies kein Problem dar. Ich empfehele eine maximale Einstellung von ungefähr 8/10.

Das Jog Wheel kann natürlich auch zum schnellen Suchen in einem Track verwendet werden. Hierzu muss einfach vom Scratch- in den Serach-Modus oberhalb des Jog Wheels umgeschalten werden.

Positiv überrascht hat mich die Qualität der verwendeten Pitchfader. Diese arbeiten mit einer Auflösung von 14 Bit und gleiten wirklich sehr angenehm. Selbst auf dem eher kurzen Weg von etwa 5cm lassen sich Pitcheinstellungen im Abstand von 0,02 % realisieren. Wer übrigens lieber über Tasten statt über das Jog Wheel einen kurzen Geschwindigkeitsabfall bzw. eine kurze Geschinwdigkeitszunahme (=Pitch Bend) herbeiführen will, kann dies auch über die “-” und “+”-Tasten oberhalb des Pitchfaders machen.

Effekt- und Loopsektion

Die Effektsektion von Mixage ist aufgrund der Möglichkeiten in Traktor LE sehr einfach gehalten, was ich gerade für einen Einsteigercontroller als äußerst positiv bewerte. Es gibt einen Dry/Wet-Poti und einen Amount-Poti. Dry/Wet bestimmt bestimmt die Intensität des Effekts, der Amount-Poti erlaubt die Einstellung von Parametern (z.B. um wie viel Schläge sich die Musik bei einem Delay verzögert).

Ein Length-Encoder gibt euch die Möglichkeit die Länge eines Loops auszuwählen, der dann über “Loop In”-Taste an die entsprechende Stelle gesetzt wird. Ein manuelles setzten über die “Loop In”- und “Loop Out”-Tasten ist auch möglich.

Pro/Contra

Pro

  • einsteigerfreundliche Benutzeroberfläche
  • kompakte Bauweise, geringes Gewicht
  • Metallgehäuse
  • verwendete Bauteile

Contra

  • kein 3,5 mm Klinkenanschluss
  • Poticaps aus Plastik

Fazit

Reloop Mixage ist ein gelungenes Gerät für den am digitalen DJing interessierten Einsteiger. Vor allem der Ansatz, nur das Nötigste abzubilden, weiß zu überzeugen. Das Reloop trotz des im Vergleich zur Digital Jockey 2-Serie geringeren Preises keine Abstriche in Sachen Verarbeitungsqualität gemacht hat, muss besonders gelobt werden.

Reloop Mixage IE

  • Einsteigercontroller mit gutem Preis--Le
  • Eingebaute Soundgebaute
  • Übersichtliches Layout
Artikelinformationen

Kommentare


Joe G. schrieb am 07.06.2011, 13:55

Danke für den Test und das Video!
Könntet ihr nicht mal einen Vergleich aller Pro Controller in einer Gegenüberstellung machen?
Das wäre echt super cool und eine gute Hilfe zur Kaufentscheidung. Gruß, Joe

Sven schrieb am 22.09.2011, 17:18

Hallo,
ich würde gerne mit dem Djing anfangen, da ich einen schmalen Geldbeutel habe, dachte ich an die Mixage von Reloop.
Freunde raten mir von einem Dj-Controller ab, weil es mit Plattenspieler und Mixer einfacher wäre es zu lernen, stimmt das?

Daniel H.

Daniel H. schrieb am 23.09.2011, 9:41

Hallo Sven,

der Einstieg als DJ wird dir mit der Mixage wesentlich leichter fallen. Selbst wenn du später auf Plattenspieler und Mixer umsteigen möchtest, hast du immer noch die Möglichkeit mit deinem DJ Controller mobil zu sein. Vorallem bei einem schmalen Geldbeutel liegst du mit einem Controller günstiger, denn die Mixage IE liegt im Moment bei einem Angebotspreis von 199€.
Bei einem Kauf von Plattenspieler und Mixer wirst du dazu noch ein Digital Vinyl System sowie Nadelsysteme benötigen, preislich kannst du da mit 700 € aufwärts rechnen.

Ich persönlich habe mit dem Digital Jockey 2 IE angefangen und habe dadurch viel gelernt. Der Umstieg auf CD Player & Mixer fiel mir deshalb auch nicht schwer.

Ich hoffe ich konnte dir deine Entscheidung ein wenig erleichtern

Dj Housebreaker schrieb am 25.09.2011, 19:44

Ich hab da eine Frage zum Interface. Taugt das etwas oder sollte man eher zu anderen Geräten greifen, wenn man eine Ordentliche Soundqualität erwartet ? Und was wäre eine Alternative zum Mixage mit Interface und wenn möglich Killfunktion ?

Daniel

Daniel schrieb am 26.09.2011, 8:31

Hallo Dj Housebraker,

in Anbetracht des Preises ist die Soundqualität von Mixage als gut zu bezeichnen. Ein Reloop Jockey 3 mit BurrBrown AD/DA-Wandlern klingt natürlich nochmal eine ganze Ecke besser.

Controller mit Kill-Funktion wären z.B. der Reloop Digital Jockey 2 oder der Numark Omni Control.

http://www.elevator.de/reloop-digital-jockey-2-interface-edition.html
http://www.elevator.de/numark-omni-control.html

dj mongo schrieb am 13.11.2011, 10:58

echt kranker shit dieses teil.

Kevin schrieb am 27.12.2011, 13:07

Hallo
Ich hab mir vor kurzem den Mixage IE gekauft - bin jedoch mit der Traktor LE Version alles andere als zufrieden (3 mickrige Effekte - keine REC-Möglichkeit)
Ein Freund von mir Hat Traktor Pro 2 und der hat mir diese Version dann installiert - jedoch kann ich dann keinen Setup Wizard machen - weil wenn ich auf ext. Controller klicke > Reloop > kommt der Mixage nicht vor.

Was heißt das jetzte????
Danke schon im voraus smile

markus schrieb am 09.01.2012, 20:17

um wie viel db senkt der eq denn ab? - killt er auf min?

Andyko schrieb am 05.02.2012, 17:54

Hey
@Kevin

Der Reloop Mixage is auf die software Traktor LE ausgelegt un dann is es kla dass er im Traktor Pro 2 programm nicht mir drin ist denn Pro 2 hat viel zu viel Loop´s etc. die nur unötig für den Mixage sind. Ich würde es mal ausprobieren ob die Software Traktor Duo 2 den Mixage unterstützt. Wenn nich musst du dich mal umschauen ob andere Programme wie z.B. VirtualDj ihn unterstützen.

MFG, Andyko

Daniel

Daniel schrieb am 07.02.2012, 10:16

Reloop Mixage kann auch mit Traktor Pro 2 verwendet werden. Entsprechende Mappings findet ihr hier: http://support.reloopdj.com/index.php/board,230.0.html

Von Virtual DJ wird Reloop Mixage übrigens auch unterstützt.

Andyko schrieb am 07.02.2012, 19:52

Hey

Thx Daniel dass ist gut zu wissen :D
Wobei ich jz herrausgefunden habe dass der Reloop Mixage auch unter dem Programm Mixvibes Cross läuft, aber bei beiden Programmen muss man hab ich gehört viel selbst konfigurieren.

MFG, Andyko

griever schrieb am 07.02.2012, 20:39

hallo!

da mich dieser controller schon sehr reizt habe ich eine frage… ich selbst besitze bereits ein audiointerface, das echo audiofire 4, mit dessen sound ich auch sehr zufrieden bin, daher hätte ich jetzt zu der version ohne interface tendiert. aber versteh ich das richtig, dass pitch bending mittels jog wheel nur bei der interface edition möglich ist, ansonsten gar nicht :-(?

grüße und danke im voraus grin..

Daniel

Daniel schrieb am 08.02.2012, 13:30

@ Andyko: Die Konfiguration von Reloop Mixage in Virtual DJ ist sogar einfacher als in Traktor. Einfach anschließen und loslegen, Virtual DJ erkennt den Controller von selbst.

@ Griever: Du kannst deine Echo AudioFire 4 problemlos zusammen mit der Reloop Mixage Controller Edition verwenden. Pitch Bending über das Jog Wheel ist auch mit der Controller Edition möglich, jedoch musst du dann über einen Button am Controller den Modus wechseln (von Scratch nach Pitch Bend), da das Jog Wheel nicht zweiteilig ist.

griever schrieb am 08.02.2012, 14:06

thx daniel für die schnelle antwort!

hm das zweigeteilte ist natürlich schon fein und intuitiver… da der preis beider editionen im moment aber gleich zu sein scheint, könnte ich doch theoretisch auch die interface edition zusammen mit der audiofire nutzen? dann habe ich für besondere fälle auch die option den sound direkt über den controller auszugeben. oder wolltest du genau das sagen? mich irritiert dass du zwei mal von der “controller edition” gesprochen hast, vielleicht hast du beim ersten mal interface edition gemeint?

Daniel

Daniel schrieb am 08.02.2012, 15:15

@ Griever: Du kannst sowohl Mixage in der Controller als auch in der Interface Edition mit einem externen Audio Interface deiner Wahl nutzen.

Die Mixage Controller Edition kostet derzeit 169 €, die Interface Edition 199 €. Siehe: http://www.elevator.de/catalogsearch/result/?q=mixage

Nico schrieb am 15.05.2012, 16:21

Hallo,
klasse Testbericht und genau das, was man sucht, wenn man vorhat sich ein solchen Gerät zu kaufen!

Leider musste ich auf der Reloop Homepage lesen, dass keine AMD-Prozessoren unterstützt werden!
Gibt es dazu Erfahrungen oder Versuche?

Diese Tatsache trübt leider meine Euphorie gegenüber dem Mixage.

Jens schrieb am 01.07.2012, 23:47

Hallo Daniel.
Ich beginne erst mit dem Mixen und der mixage scheint ein gutes Gerät zum Einstieg zu sein.
Mir stellt sich nun noch die Frage ob es sich auch für Traktor Scratch pro 2 lässt?
oder dann doch lieber die digital jokey 2 master edition?
mfg

Toby schrieb am 13.07.2012, 21:44

@ Nico
Die Warnung nicht eine AMD-CPU zu verwenden, kann ich NICHT bestätigen. Läuft alles ohne Knackser, rauschen oder sonstigen Probleme. Auch wird der Controller von Linux-Systemen unterstützt.

Alessandro schrieb am 21.08.2012, 12:36

Hallo!
Habe auch eine Frage wegen der Warnung keinen AMD-Prozessor zu verwenden. Kann mir jemand dazu Auskunft geben, ob dies wirklich Probleme macht wenn man einen AMD-Prozessor verwendet?

Alex

Alex schrieb am 21.08.2012, 12:59

Hi Alessandro,

während unserer Testphasen haben wir mitunter Schwierigkeiten bei AMD-Prozessoren bekommen, die sich in Form von Knacksern während der Soundwiedergabe und Latenzen beim Ansteuern von Traktor bemerkbar gemacht haben. Ausnahmefälle wie bei Toby scheint es jedoch auch zu geben - vielleicht kann uns Toby seinen AMD-Chip verraten und dir weiterhelfen? grin

Alessandro schrieb am 21.08.2012, 13:22

Hi Alex,
vielen Dank für die schnelle Antwort!
Ich besitze einen AMD Phenom II X4 965 Prozessor und würde mir gerne den RELOOP MIXAGE zulegen, aber natürlich möchte ich keine Knackser riskieren.
Wäre wirklich super wenn Toby noch etwas dazu sagen könnte! smile
Hättest du sonst einen Tipp für mich, was ich mir für einen DJ-Controller zulegen sollte? smile


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