Im Test: Sinn7 Soundpool

 
Im Test: Sinn7 Soundpool

Samples mit Seele

Digitale Musikproduktion bringt vor allem eine Sache mit sich: Soundverschmelzung! Dadurch, dass es so einfach wie noch nie geworden ist, verschiedene Musikstile und - Richtungen in seine Produktion einbinden zu können, benötigt man als geneigter Produzent entsprechendes Werkzeug in Form von Samples. Der Sinn7 Soundpool Vol. 1 bietet entsprechendes Material, das sowohl in die elektronische als auch akustische Richtung geht. Vor allem aber haben die Samples eins gemeinsam: verdammt viel Seele!

Ordnung ist das halbe Leben

Die Samples sind nach den Kategorien Bass, Drums, Guitar, Piano, Rhodes und Synths sortiert und sowohl als 16 oder 24 Bit-Variante verfügbar. Bass-, Piano-, Rhode- und Synth-Samples liegen zudem im Multisampleformat vor. Damit lassen sich die einzelnen Instrumente bequem in einem Sequencer wie beispielsweise Ableton oder Cubase laden und ermöglichen authentisches Spielen der Instrumente. Authentisch heißt, dass die Instrumente so recordet wurden, dass das komplette Notenspektrum umfasst wurde. Also pro Note ein Sample!

Gitarrenmusik

Der Guitar-Ordner ist ein echtes Highlight vom Sinn7 Soundpool, denn er beinhaltet alle erdenklichen Gitarrenakorde und fertige Loops . Diese gibt es einmal in akustischer und elektrischer Fassung. Die Loops laden förmlich zum schneiden, slicen und zerschnipseln ein oder lassen sich durch die warme Spielweise super in bestehende Projekte einbinden. Überhaupt ist der Gitarrenklang sehr satt, voluminös und klingt einfach echt. Und wer jetzt die Befürchtung hat, dass durch einen Gitarrenklang sein Technotrack ruiniert werden sollte, der muss sich vor Augen führen, was moderne Sequencer wie Ableton durch Effektbearbeitung mit einer Gitarrenspur alles veranstalten können. Ich lasse zum Beispiel gerne die Transistenten eines Gitarrenriffs sehr kurz anspielen, versehe das ganze mit einem Autofilter und runde für einen synthetischen Klang meine Effektkette mit einem Phaser oder Grain-Delay ab und – et voilá, schon hat man seinen ganz eigenen Sound mit einer fetten Melodie.

Abgerundet wird das Paket durch druckvolle Drumsamples, die beim Einspielen einen guten Eindruck hinterlassen und sich sowohl in der Hip Hop als auch Elektrowelt wohlfühlen.

Das halbe Orchester für ‘ne Mark

Das muss man sich auch einmal vor Augen halten: Für knapp 30 Euro bekommt man 20 Instrumente, plus eine riesige Auswahl an Gitarrenloops und Akkorden in bestechender Soundqualität. Das ganze Paket liefert einen enormen Input an kreativen Melodien und gerade die hallen im Kopf der Hörer lange nach – ganz egal ob es sich um einen Elektro- oder Hiphoptrack handelt. Das ist nun mal das Salz in der Suppe und hier bietet die DVD sehr guten Stuff, der zum Arbeiten und Spielen einlädt. Klangbeispiele gibt es übrigens auch in unserem Webshop, wo man sich von dem Sound- und Stylespektrum des Soundpools überzeugen kann.

Sinn7 Soundpool

  • 3500 exklusive Sound-Samples
  • 3 GB an lizenzfreien Loops und Samples
  • Studioqualität: 16& 24-Bit / 44.1 kHz
Artikelinformationen

Kommentare


subsinn schrieb am 29.07.2011, 20:01

Coole Sammlung. Kann diese dann auch komplett problemlos zwecks GEMA etc. genutzt werden?

Auf eurer Seite gibts es ja dieses Electronica-Sample. Das ist wirklich klasse, nur mal so angemerkt wink

Daniel

Daniel schrieb am 01.08.2011, 10:26

@ Subsinn: Mit Kauf des Soundpools erhälst du das Recht die enthaltenen Samples in deinen Werken zu verwenden. Probleme mit der GEMA gibt’s somit keine.

Das Sample stammt übrigens von einem Herren namens Joshua Keyes, der den Soundpool unter anderem produziert hat: https://www.facebook.com/JoshuaKeyesMusic


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