Im Test: Reloop RHP-5

 
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Waren DJ-Kopfhörer in den 80er und 90er Jahren noch eindeutig anhand ihrer meist etwas überdimensionalen Größe und ihres eher funktionellen Erscheinungsbildes auszumachen, hat sich das Bild in den letzten Jahren deutlich gewandelt: Vor allem viele jüngere Nutzer fingen an, ihre knallig bunten Modekopfhörer der Marken Wesc & Co. auch zum Auflegen zu benutzen. Für viele war vor allem der “Stylefaktor” entscheidend, denn schließlich ist der Kopfhörer neben dem T-Shirt eines der wenigen Dinge, mit dem ein DJ optisch hervorstechen kann. Da hat es der Musiker auf der Bühne, verziert mit einem schicken Instrument und unter Wahrnehmung des kompletten Körpers, schon einfacher.

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Im Test: Native Instruments Maschine Mikro

 
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Die Rucksack-Groovebox

Maschine Mikro ist der jüngste Spross aus dem Maschinenfuhrpark von Native Instruments. Die Mikro-Variante fällt dabei um einiges kleiner aus, soll jedoch mindestens genauso intuitiv und intelligent zu bedienen sein wie der große Bruder. Bekanntlich hat man es aber unter Geschwistern immer schwer, wenn der große Bruder der Klassenprimus auf der Schule ist und nur Bestnoten mit nach Hause bringt. Denn Klassenbester ist die Maschine zweifelsohne. Eine Hybrid-Groovebox, die auf bewährte Tugenden der analogen Drumprogrammierung im MPC-Feeling zurückgreift und dank perfekter Symbiose aus Hard- und Software ein ganz eigenes Konzept auf den Markt geworfen hat. Auch beim “Kleinen” wird man schnell feststellen, aus welcher Sippe er stammt, denn Maschine Mikro bietet genau wie Maschine ein umfangreiches Ausstattungsangebot: Neben einem hervorragend verarbeiteten Controller wird ein schmackhaft geschnürtes Softwarepaket serviert, in dem natürlich auch die Maschine Software enthalten ist. Diese ist durch den “großen Sprung” auf Version 1.7.2 zu einer vollwertigen DAW mit kompletter VST-Schnittstelle herangewachsen (wir berichteten) und bietet darüber hinaus volle Integrationsmöglichkeiten vom Kontaktplayer, der in einer Freeversion im Lieferumfang mit enthalten ist. Natürlich darf es an Sounds bei einem “Sampler” nicht mangeln, daher ist eine 6 GB große Soundbibliothek mit über 18000 Samples in bestechender Klangqualität im Lieferumfang enthalten.

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Im Test: Rane Rotary Empath

 
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Stellt man heutzutage einen Rotary Mixer auf seinen Schreibtisch, kann das die unterschiedlichsten Reaktionen hervorrufen. Angefangen von “Wow, das ist ja mal fett: Ein Mixer der alten Schule”, über “Damit konnte ich noch nie etwas anfangen”, ist der ein oder andere jüngere Kollege gar ganz verwundert über die Funktion der stolz empor ragenden extradicken Potis: “Und das sind quasi die Line Fader?”

Die Geschichte der Rotary Clubmixer reicht bis in die 60er Jahre zurück, als Bozak mit dem CMA-10-2DL den ersten kommerziellen DJ-Mixer auf den Markt brachte (Quelle: www.ehow.com). Heutzutage fristen Rotary Mixer leider nur noch ein absolutes Nischendasein, obwohl sie vor allem für Disco und House DJs prädestiniert sind, die auf sehr, sehr feine Übergänge Wert legen. Denn ein Rotary Knob lässt sich aufgrund der menschlichen Bewegungsmechanismen wesentlich gleichmäßiger und feinfühliger Drehen als sich ein Linefader schieben lässt.

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Im Test: Native Instruments Damage

 
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Crash! Boom! Bang!

Brachial und gewaltig kommt die aktuelle Kontakt-Library aus dem Hause Heavyocity daher, denn hinter Native Instruments Damage steckt ein Soundarsenal, das man normalerweise eher von einem Vorspann eines temporeichen Actionfilms kennt. Die Soundentwickler und Samplejäger sind bei ihrer Klangsuche unter anderem auf diversen Schrottplätzen fündig geworden, wenn es um die Auswahl der richtigen “Instrumente” ging. Da wurde auch schon mal kurzerhand mit dem Vorschlaghammer die Karosserie eines Auto bearbeitet, um die Drumkits in der Library zu füllen. Denn wie in dem Native Instruments-Trailer ansehnlich darstellt, wurde ein großer Teil der Entwicklungszeit eben nicht nur in New Yorker Studios verbracht, sondern eben auch auf Schrottplätzen, um dem Klang von Zerstörung möglichst authentisch abdecken zu können. Außerdem wurde viel Zeit bei der Auswahl und Aufnahme der Schlaginstrumente verwendet, um ein perkussives Sound-Sammelsurium der ganz besonderen Art zu erschaffen. Insgesamt gesehen alles sehr kaputter Kram.

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Im Test: Numark NDX 900

 
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Ende 2009, Anfang 2010 hat Numark mit der Vorstellung von NDX 200, NDX 400 und NDX 800 seine Modellreihe an DJ-CD-Playern komplett überarbeitet und damit die iCDX Reihe abgelöst. Während NDX 200 und NDX 400 nach wie vor erhältlich sind, fristete der NDX 800 nur ein relativ kurzes Dasein, wurde er doch bereits gut eineinhalb Jahre nach Erstauslieferung durch den Numark NDX 900 ersetzt. In diesen technologisch schnelllebigen Zeiten will ein Hersteller natürlich den Anschluss an die Konsumenten nicht verpassen und so spendierte Numark dem NDX 900 ein Audio Interface bei ansonsten gleich gebliebener (üppiger) Ausstattung. Ein durchaus gefragtes Feature, was man sonst nur bei den deutlich teureren Pioneer CD-Playern findet und vor allem dann Sinn macht, wenn man einen Tabletop CD-Player nicht mit CDs oder USB-Sticks füttern möchte, sondern mit dem CD-Player die Steuerung von Traktor beabsichtigt.

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Im Test: Korg Monotribe

 
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Zurück in die Zukunft

Ich finde es wirklich erstaunlich, dass im Jahr 2011 eine Firma Musikequipment auf den Markt wirft, das über Batterien betrieben wird, einen eingebauten Lautsprecher hat und sich auch noch “Synthesizer” schimpft. Nein, mehr noch: Die besagten Geräte haben keinen Midi-Anschluss und lassen sich scheinbar auf den ersten Blick auch so rein gar nicht in die neue, wunderbar digitale Welt integrieren. “Zurück in die Zukunft” fällt mir dazu ein. Mut zur Lücke kann man Korg mit seiner “Mono”-Reihe definitiv bescheinigen, denn zugegebenermaßen decken sie sowohl mit dem Monotron als auch mit dem Korg Monotribe einen Markt ab, der sich vor allem an Soundtüftler und Bastler richtet – und damit definitiv die Geschmäcker spaltet. Gerade die abgefrickelten und experimentellen Klänge der Soundzwerge stoßen entweder auf große Gegenliebe oder verständnisloses Kopfschütteln.

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Im Test: Reloop RMP-2.5 alpha

 
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Kleines Medienmonster!

Betrachtet man die RMP-Serie von Reloop, so ist das Flaggschiff der beliebten CD-Player Reihe, der RMP-3 Alpha, ein extrem vielseitig einsetzbarer CD-Player, der sich in den unterschiedlichsten Setups bewährt. Ob CDs, USB-Sticks, externe Festplatten oder die Verwendung als Midi-Controller – der RMP3 Alpha kann mit all diesen Medien umgehen. Nicht umsonst wird das Gerät vom Herstellter als “Monster Media Controller Deluxe” tituliert. Allerdings hatte Reloop bislang noch keine Lösung für die Leute parat, die auf eine interne Effekteinheit gerne verzichten.

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Erster Eindruck des Gemini CDJ-700

 
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Letzte Woche bekamen wir Besuch von Gemini aus München. Im Schlepptau: Eine Vorserienversion des im November in den Handel kommenden Gemini CDJ-700. Und wenn wir schon Besuch aus dem fernen München bekommen, nach Münster sind es von München aus immerhin über 650 km, dann wollen wir natürlich auch darüber berichten. Erst recht, wenn wir laut Aussage von Gemini einer von nur fünf auserwählten Händlern Deutschlandweit waren, die den Gemini CDJ-700 vor Erstauslieferung, die mittlerweile auf Mitte November verschoben wurde, vorgestellt bekamen.

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Im Test: AIAIAI TMA-1

 
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Von einem anderem Stern

Der Hersteller AIAIAI hat bei der Namensvergabe seines TMA-1 lange gesucht und viel Phantasie investiert. Schlussendlich ist man beim Science Fiction Klassiker von Stanley Kubrick fündig geworden: In seinem Meisterwerk "2001 – A Space Odysee" wird auf der Mondoberfläche von amerikanischen Astronauten eine magentische Unregelmäßigkeit entdeckt (Tycho Magnetic Anomaly-1), die von einem schwarzen Monolithen herrührt. Monolithen werden in dem Buch von einer Alienrasse für sehr langlebiege und verlässliche Maschinen verwendet, die so gut wie unzerstörbar sind.

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Im Test: Novation Ultranova

 
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Einer für alles ...

Als die Firma Novation im Jahr 1998 den Supernova das erste Mal der Musikerwelt präsentierte, stand das Gerät gleich zum Release gehörig unter Erfolgsdruck, musste sich der damalige Frischling im sympathischen Blau doch gegen namhafte Konkurrenten, wie dem Access Virus oder dem Clavia Nordlead behaupten. Dank einer leichten Bedienung, einem flexiblen Soundrouting und einer umfangreichen Effektsektion konnte die Nova-Reihe seit jeher ihren Platz behaupten. Der Allround-Synthesizer erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit, gerade die atmosphärischen Flächen und sphärischen Sounds des Novation Supernova lassen die Herzen vieler Soundtüftler höher schlagen und so ist es nicht verwunderlich, dass das einstige Flaggschiff aus dem Hause Novation immer noch über eine große Fangemeinde verfügt und sich der Sound der Nova-Reihe in vielen elektronischen Musikproduktionen wiederfinden lässt – damals wie heute.

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